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FC Bayern: Zukunft von Manchester-City-Leihgabe João Cancelo weiter offen - Kickstart oder Abschiedstour?
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Publiziert 13/05/2023 um 01:49 GMT+2 Uhr
Die Zukunft von João Cancelo beim FC Bayern ist ungewiss. Trainer Thomas Tuchel scheint auf die Leihgabe von Manchester City zu bauen, aber die Kaufoption wird der Rekordmeister wohl eher nicht ziehen. Eine Zusammenarbeit bleibt zwar möglich, doch für den Portugiesen tun sich alternative Optionen auf. Eine zukünftige Kollaboration zwischen den Bayern und Cancelo hätte Vor- und Nachteile.
Tuchel schwärmt: "Ich liebe João Cancelo"
Quelle: Perform
Bleibt er oder geht er? Zur Zukunft von João Cancelo gibt es zurzeit bei aller Spekulation eines nicht: Klarheit. Blickt man auf die Faktenlage, wird klar: Der FC Bayern hat eine schwere Entscheidung zu treffen.
Die Kaufoption des von Manchester City ausgeliehenen Verteidigers beträgt stolze 70 Millionen Euro. Bayern-Sportvorstand Hasan Salihamidzic hat früh zu verstehen geben, dass diese Summe "schwer vorstellbar ist". Keine klare Absage, und doch scheint es äußerst unwahrscheinlich, dass der Rekordmeister von der Klausel Gebrauch machen wird.
Als endgültige Absage an Cancelo ist dies allerdings nicht zu versehen. "Wenn alle Seiten unbedingt eine gemeinsame Lösung wollen, kann man das am Ende auch managen", schob Salihamidzic nach - denn der 28-Jährige sei "seit Jahren einer unserer Wunschspieler".
Doch was spräche aus Bayern-Sicht für einen Verbleib des Portugiesen? Nach turbulenten ersten Monaten scheint Cancelo nun in München angekommen zu sein und etablierte sich zuletzt unter Trainer Thomas Tuchel zur Stammkraft.
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Joao Cancelo nach 2:0 Sieg gegen PSG
Fotocredit: Getty Images
Tuchel mit Liebeserklärung an Cancelo
Und so muss man zurzeit nicht lange nach Argumenten für Cancelo suchen. In den letzten drei Partien spielte der Portugiese jeweils durch, davor einmal 80 und ein weiteres Mal 89 Minuten.
Seit seiner Ankunft in der bayrischen Hauptstadt kommt der Portugiese auf 18 Einsätze, erzielte dabei ein Tor und legt fünf weitere Treffer auf. Besonders seit der Übernahme von Tuchel zeigt Cancelos Formkurve nach oben.
Und so outete sich zuletzt auch der neue Bayern-Coach als Fan des Neuzugangs. "Ich liebe Cancelo! Ich liebe João!", sagte Tuchel: "Ich habe zu oft gegen ihn spielen müssen. Er hat absolutes Spielverständnis, ist außergewöhnlich gut, sowohl mit dem linken als auch mit dem rechten Fuß", begründete er seine Liebeserklärung an seinen Schützling.
Der Portugiese verkörpert im bayrischen System taktische Flexibilität. Ob als Links- oder Rechtsverteidiger, als Schienenspieler oder Sechser, Cancelo ist vielseitig einsetzbar und bringt mit seinen scharfen Flanken eine zusätzliche Option ins Offensivspiel der Bayern.
Cancelo beim FC Bayern: Ein Spiel mit dem Feuer?
Doch trotz Tuchels Verliebtheit birgt die Zusammenarbeit durchaus Risiken. Gegenüber Vereinsmedien beschrieb sich Cancelo als "sehr impulsiv und sentimental". Er habe eine "schwierige Persönlichkeit", erklärte der 28-Jährige schon vor einigen Monaten: "Ich muss spielen, um glücklich zu sein", so Cancelo gegenüber der portugiesischen Zeitung "O Jogo".
Und genau das ist in München im Normalfall nicht garantiert. Mit Benjamin Pavard könnte ein vielseitig einsetzbarer Leistungsträger auch in der nächsten Saison im Weg stehen, auf der linken Seite ist Alphonso Davies gesetzt, wenn er gesund ist. Auch Noussair Mazraoui fordert Einsätze - eine explosive Konstellation.
Doch Grundvoraussetzung für ein langfristiges Engagement von Cancelo wäre eine Einigung mit Manchester City. Ziehen die Bayern die Kaufoption nicht, so müsste der Verein in erneute Verhandlungen treten. Und da wäre der Rekordmeister nicht mehr konkurrenzlos.
Denn die Vielseitigkeit von Cancelo ruft auch andere Klubs auf den Plan. Neben dem FC Barcelona gilt auch Real Madrid als Dauerinteressent des portugiesischen Verteidigers. Zugleich kann sich auch City-Coach Pep Guardiola nach eigenen Aussagen
- dem 28-Jährigen mangelt es nicht an Optionen.
Vorerst hat aber noch der FC Bayern das Sagen. Zunächst müssten aber die Verantwortlichen selbst eine Entscheidung treffen.
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Quelle: Perform
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