Mario Götze feiert Debüt bei Nullnummer von Eintracht Frankfurt - SC Freiburg gewinnt bei Torfestival

Mario Götze hat sein Debüt im Dress von Eintracht Frankfurt gefeiert. Beim 0:0 gegen LASK durfte der 30-Jährige die zweiten 45 Minuten mitwirken. Für Oliver Glasner war das Testspiel eine Rückkehr an seine alte Wirkungsstätte. Der Trainer der Hessen wurde vor der Partie für den Gewinn des Europa-League-Titels mit dem goldenen Verdienstzeichen seines Heimatbundeslandes Oberösterreich ausgezeichnet.

Mario Götze

Fotocredit: Getty Images

Im anschließenden Test schickte der 47-Jährige, der vor seiner Zeit als Bundesliga-Trainer von 2015 bis 2019 das Team aus Linz trainiert hatte und aus der zweiten Liga bis in die Europa League führte, symbolisch mit einer Ausnahme die Startelf aus dem Finale von Sevilla ins Rennen.
Auch Filip Kostic durfte von Beginn an ran. Der 29-Jährige hatte in den letzten Wochen mit einem Wechsel geliebäugelt.
"Stand jetzt ist er unser Spieler und ich gehe davon aus, dass er das auch noch länger sein wird", sagte Glasner im Interview vor dem Testspiel bei "Sky". "Aus sportlicher Sicht ist ganz klar: Ich möchte, dass Filip bleibt."
In der zweiten Halbzeit konnten sich dann die Neuzugänge um Lucas Alario und Faride Alidou beweisen. Glasner wechselte komplett durch, auch Götze war mit dabei. Der Siegtorschütze vom WM-Finale 2014 gegen Argentinien hatte die vorherigen Testspiele aufgrund von muskulären Problemen verpasst.

Köln mit Remis

Der 1. FC Köln bleibt in der Saisonvorbereitung weiter ungeschlagen. Im dritten Testspiel kam das Team von Trainer Steffen Baumgart zu einem 1:1-Unentschieden gegen den Schweizer Erstligisten Grasshopper Zürich.
Nur einen Tag nach dem deutlichen 4:0-Sieg gegen Austria Lustenau rotierte der FC kräftig durch, U19-Stürmer Maximilian Schmid erzielte den einzigen Treffer für die Kölner im Bad Dürrheimer Salinenstadion (56.). Namensvetter Dominik Schmid hatte die Gäste im ersten Durchgang in Führung gebracht (33.).

Bravo spielt sich in den Fokus

Iker Bravo hat sich bei Bayer Leverkusen in den Fokus gespielt. Der erst 17 Jahre alte Mittelstürmer schnürte beim 6:1 (4:1)-Testspielsieg der Werkself gegen Drittligist MSV Duisburg einen Dreierpack.
Neben Bravo (3., 49., 51.) trafen der ebenfalls erst 17 Jahre junge Ayaman Aourir (10.), Timothy Fosu-Mensah (22.) und Daley Sinkgraven (44.), für Duisburg war Julian Hettwer (41.) erfolgreich.
Bravo wechselte im Sommer 2021 aus der Jugend des FC Barcelona in die U19 von Bayer. Der Spanier kommt bereits auf einen Bundesliga-Kurzeinsatz und gehört seit dieser Saison zum erweiterten Bundesliga-Kader von Cheftrainer Gerardo Seoane.

Freiburg siegt bei Torfestival

In einem kräftezehrenden Testspiel hat der SC Freiburg den Schweizer Erstligisten FC St. Gallen 4:3 (2:2) bezwungen. Beide Teams wechselten kräftig durch und hatten sich im Vorfeld auf eine Spielzeit von zweimal 60 Minuten verständigt.
Jonathan Schmid brachte die Breisgauer bereits in der ersten Minute in Führung. St. Gallen drehte das Spiel, ehe Manuel Gulde kurz vor der Halbzeit den Ausgleich besorgte (55.). Einen erneuten Rückstand drehten Neuzugang Ritsu Doan (85.) und Lukas Höler (112.) noch zugunsten des Teams von Trainer Christian Streich.
Im Rahmen des Trainingslagers in Österreich hat Werder Bremen den ersten Härtetest gegen Besiktas Istanbul 1:2 verloren. Eren Dinkci brachte den Aufsteiger nach der Pause in Führung (48.), der 21-malige türkische Meister drehte die Partie durch einen Foulelfmeter von Salih Ucan (68.) und Oguzhan Akgun (77.).

Dank Churlinov und Ahamada: Stuttgart siegt gegen Zürich

Rückkehrer Darko Churlinov hat in seinem Comeback-Spiel für den VfB Stuttgart gleich einen Treffer erzielt. Die Schwaben gewannen gegen den Schweizer Meister FC Zürich im Testspiel 3:2 (0:1). Churlinov war in der vergangenen Saison an Zweitliga-Aufsteiger FC Schalke ausgeliehen, dem jedoch die finanziellen Mittel fehlten, um den 21-Jährigen fest zu verpflichten.
Neben dem Flügelspieler aus Nordmazedonien (69.) war Naouirou Ahamada doppelt erfolgreich für den VfB (58., 71.). Die Gäste waren zunächst durch Degnand Gnonto (28.) in Führung gegangen, Tosin Aiyeguns Anschlusstreffer in der Schlussphase (79.) kam für die Züricher zu spät.
(SID)
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DFB-Frauen tanken Selbstvertrauen: "Mit uns ist zu rechnen"

Quelle: SID

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