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FC Bayern: Herbert Hainer heizt Gerüchte um Max Eberl und Markus Krösche an - Gegenwind von Didi Hamann
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Publiziert 11/06/2023 um 18:39 GMT+2 Uhr
Bayern-Präsident Herbert Hainer hat die Gerüchte um Max Eberl (RB Leipzig) und Markus Krösche (Eintracht Frankfurt) als potenzielle Nachfolger von Hasan Salihamidzic für den Posten des Sportdirektors befeuert. "Denn eines ist auch klar: die Leute, die wir suchen, sitzen nicht zuhause und warten auf einen Anruf, die stehen in der Regel alle unter Vertrag", sagte der 68-Jährige bei "Bild-TV".
Max Eberl
Fotocredit: Getty Images
Krösche und Eberl werden als Top-Kandidaten für die vakante Position beim deutschen Rekordmeister gehandelt. Stefan Reuter vom FC Augsburg soll sich ebenfalls mit in dem Verlosungstopf befinden. Eberl soll dabei Top-Kandidat sein. Konkrete Gespräche soll es laut "Sky"-Informationen mit den Kandidaten jedoch noch nicht gegeben haben.
"Sky" will ebenfalls erfahren haben, dass der FC Bayern noch bis Januar 2024 warten könnte, um sich auf einen Kandidaten festzulegen und die Verhandlungen aufzunehmen.
"Prinzipiell wollen wir wieder einen Sportvorstand haben, aber hier geht Qualität vor Schnelligkeit. Wir sind überhaupt nicht unter Zeitdruck", betonte Hainer.
Als Beispiel dafür verwies der FCB-Präsident auf die Zeit nach dem Abgang von Matthias Sammer: "Als Matthias Sammer einst gegangen ist [2016, d.Red.], hatten wir über ein Jahr keinen Sportvorstand und sind dennoch deutscher Meister geworden."
Hamann reagiert mit Unverständnis
Beim früheren Bayern-Akteur und heutigen TV-Experten Dietmar Hamann sorgten Hainers Aussagen indes für Unverständnis. "Ich war etwas überrascht, dass Herbert Hainer sagte, sie haben keine Not und als Sammer ging, haben sie auch ein Jahr ohne Sportvorstand gearbeitet", sagte der einstige Nationalspieler der "Bild"-Zeitung und fügte hinzu: "Das war eine andere Zeit und da war nicht diese Unruhe bei den Bayern. Ich glaube schon, dass sie schnell einen brauchen. Es gibt so viele Themen, das ist ja mehr als ein Full-Time-Job."
Hamann zufolge seien die bevorstehenden Aufgaben des Sportdirektors nicht für eine einzelne Person zu bewältigen. "Es ist unheimlich wichtig, dass sie einen holen. Auch mit Blick auf die Saison. Denn sollte der Start nicht so klappen, brauchst du einen, der den Trainer schützt. Daher ist es wichtig, dass diese Position schnell besetzt wird", sagte Hamann, der die Münchner davor warnte, dass sie die Lage möglicherweise etwas unterschätzen.
Neben Hasan Salihamdzic wurde auch Vorstandschef Oliver Kahn beim Serienmeister entlassen. Die Nachfolge des Ex-Nationaltorwarts trat der ehemalige Finanzvorstand Jan-Christian Dreesen an.
Hoeneß: "Wir sind im Zeitplan"
Bis der FC Bayern fündig geworden ist wollen Uli Hoeneß und der in den Aufsichtsrat zurückgekehrte Karl-Heinz Rummenigge beratend in einer Transfer-Taskforce tätig sein.
"Wir sind im Zeitplan und haben ein paar Ideen [bezüglich des Sportvorstandes, Anm. d. Red], aber die lassen sich nicht von heute auf morgen realisieren. Karl-Heinz [Rummenigge, Anm. d. Red.] und ich haben versprochen, dass wir so lange helfen bis wir die Positionen, die zu besetzen sind, besetzt haben", äußerte sich Hoeneß im Rahmen eines Benefizspiels des "Team Bananenflanke" für Kinder und Jugendliche mit geistiger Beeinträchtigung gegenüber "Sky".
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