Joshua Kimmich kritisiert das Timing der FC-Bayern-Bosse bei der Entlassung von Oliver Kahn und Hasan Salihamidzic

Mittelfeldass Joshua Kimmich hat das Vorgehen der Bayern-Bosse bei der Verkündigung der Trennung von Oliver Kahn und Hasan Salihamidzic kritisiert. Er habe sich gewundert, von der Nachricht kurz nach Abpfiff des Spiels gegen den 1. FC Köln und damit mitten während des Jubels über den überraschenden Gewinn der Meisterschaft erfahren zu haben. Kimmich sprach von einem "Wechselbad der Gefühle".

Joshua Kimmich und Serge Gnabry

Fotocredit: Getty Images

Im Rahmen der Meisterfeier auf dem Marienplatz am Sonntag beurteilte Kimmich das Timing der Verantwortlichen so: "Ich habe es nicht gewusst. Und klar überrascht das einen. Dass sowas am Tag der Meisterschaft passiert ... ich finde, da hätte man jetzt auch noch zwei, drei Tage warten können."
Kimmich setzte seine direkte Kritik in Richtung Bayern-Aufsichtsrat fort: "Es war schon komisch, wenn man sich die Meisterschaft in so einem Finale sichert und dann so eine Nachricht bekommt. Da ist man natürlich ein bisschen im Wechselbad der Gefühle", so der 28-Jährige.
An seine krisengeplagte Mannschaft appelierte Kimmich: "Wir müssen zu dem zurückkehren, was uns auszeichnet."
Er hoffe, dass die erste Saisonvorbereitung unter Thomas Tuchel der Mannschaft dabei helfe, "Automatismen und Vertrauen einzustudieren und aufzubauen", sagte Kimmich. "Dann glaube ich, dass wir wieder attackieren können."
Mehr als 3 Mio. Sportfans nutzen bereits die App
Bleiben Sie auf dem Laufenden mit den aktuellsten News und Live-Ergebnissen
Download
Diesen Artikel teilen
Werbung
Werbung