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FC Bayern München - Lothar Matthäus bringt Abgang von Thomas Müller ins Spiel: "Das macht er nicht mit"
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Publiziert 02/05/2023 um 02:19 GMT+2 Uhr
Thomas Müller und Thomas Tuchel: Das ist noch nicht die ganz große Liebe. Unter dem neuen Bayern-Coach kommt Müller bisher noch nicht so zum Zuge, wie man es aus vergangenen Jahren gewohnt ist. Lothar Matthäus hat nun einen möglichen Wechsel des Münchner Urgesteins ins Spiel gebracht. Vor allem das System des neuen Trainers sowie Jamal Musiala sind für Matthäus die Hauptgründe.
So denkt Tuchel über Müller und Gravenberch
Quelle: Perform
"Musiala hat Müller ersetzbarer gemacht", schreibt der früherer Fußballprofi in seiner "Sky"-Kolumne. Dazu sei Tuchels System nicht auf Müller zugeschnitten, wie es beispielsweise unter Hansi Flick der Fall war.
"Wenn man in einem 4-2-3-1 spielt, mit einem klaren 6er, einem 8er und einem 10er, dann kann man zu dem Schluss kommen, dass Müller kein Spieler ist, der einer dieser Positionen eindeutig zugeschrieben werden kann. Er ist eine Neuneinhalb, der ideal um einen Zielspieler wie Robert Lewandowski herumschwirrt", führt Matthäus in seiner Argumentation weiter aus.
Müller stand unter Tuchel lediglich in fünf von acht Partien in der Startelf. Bei den beiden wichtigen Viertelfinale-Partien in der Champions League gegen Manchester City saß der 33-Jährige zu Beginn nur auf der Bank und wurde erst spät eingewechselt.
Tuchel begründete die Entscheidung damals mit der Ausrichtung des Gegners. "Wir erwarten kein typisches Thomas-Müller-Spiel", sagte der Trainer vor der Partie.
Tuchels Aussagen sorgen für Fragezeichen
Am vergangenen Wochenende folgte beim Spiel gegen Hertha BSC (2:0) der nächste Bankplatz für Müller. Wieder einmal erklärte Tuchel die Nichtberücksichtigung für die Startelf mit taktischen Entscheidungen. Zudem habe Müller Rückenprobleme gehabt.
Bei Matthäus sorgen die Entscheidungen des Trainers für Fragezeichen. "Tatsache ist, dass ich mich nach den Aussagen von Tuchel frage, was denn das ideale Spiel und der Gegner für Müller wären. Die wichtigen Spiele gegen Manchester City waren es beide nicht und ein Spiel gegen den Tabellenletzten ebenso wenig", so der Rekord-Nationalspieler.
Matthäus: "Denn das macht er nicht mit"
Für den 62-Jährigen ein Zeichen, dass die Zeit von Müller beim FC Bayern München im Sommer ein Ende nehmen könnte. "Wenn man nach der Saison eine Analyse macht und der Trainer sowohl der Mannschaft als auch den Verantwortlichen erklärt, was er sich für die kommende Saison wünscht und vorstellt, dann würde es mich überraschen, wenn Müller plötzlich wieder zum Stammspieler wird", schreibt Matthäus.
Und weiter: "Und dann ist wohl der Punkt erreicht, an dem er sich den Transfermarkt mindestens ganz genau anschaut, um nicht zu sagen geht. Denn das macht er nicht mit."
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Quelle: Perform
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