SC Freiburg spielt gegen Borussia Mönchengladbach nur 0:0 – Sommer und Flekken überragend

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Der SC Freiburg muss die Tabellenführung der Bundesliga an Union Berlin abgeben. Gegen Borussia Mönchengladbach kommt die Mannschaft von Trainer Christian Streich am 6. Spieltag nicht über ein 0:0 hinaus. Beide Teams spielen offensiv nach vorne, doch die beiden Torhüter, Yann Sommer und Mark Flekken zeigen einige starke Paraden. Freiburg ins jetzt Zweiter, die Fohlen klettern auf Rang acht.

Mark Flekken

Fotocredit: Getty Images

In einer kurzweiligen ersten Halbzeit ging es Schlag auf Schlag. Abtasten war nicht angesagt, beide Teams spielten von Anfang an munter nach vorne und generierten gute Abschlusssituationen.
Erstmals wurde es in der dritten Minute gefährlich, als Ritsu Doan aus rund 16 Metern knapp vorbeischoss. Zwei Minuten später scheiterte Florian Neuhaus innerhalb der Box an Mark Flekken.
Zehn Minuten danach diente Neuhaus als Passgeber für Marcus Thuram, der Flekken mit seinem Flachschuss nicht überwand. Eine knappe Viertelstunde verging, da zog Thuram gegen den Freiburger Keeper erneut den Kürzeren (29.).
Für den äußerst aktiven Neuhaus war in der 34. Minute Feierabend. Der Mittelfeldmann humpelte mit Knieschmerzen vom Feld und wurde durch Nathan Ngoumou ersetzt.
Die ballbesitzdominanten Gladbacher erarbeiteten sich in Durchgang eins ein Chancenplus, doch bei ihnen fehlte es, ebenso wie bei Freiburg, an der notwendigen Kaltschnäuzigkeit sowie Präzision im Abschluss, um in Führung zu gehen.
Die ersten Minuten nach dem Seitenwechsel waren nicht so ereignisreich wie die Anfangsphase nach Spielbeginn. Das Tempo war nicht besonders hoch, das Spiel zu diesem Zeitpunkt von Fouls geprägt. Die Ballbesitzanteile waren nach der Pause ziemlich ausgeglichen. Der Sport-Club schaffte es mit zunehmender Dauer vermehrt, Torschüsse zu kreieren, blieb dabei aber erfolglos. Gladbach war in der zweiten Hälfte vermehrt mit der Arbeit gegen den Ball beschäftigt und in der Offensive nicht mehr allzu präsent.
Die beste Chance im zweiten Abschnitt hatte der eingewechselte Woo-Yeong Jeong, der in der 76. Minute aus aussichtsreicher Position mit einem halbhohen Schuss an Yann Sommer scheiterte.
Es blieb beim 0:0, das bei Betrachtung beider Halbzeiten leistungsgerecht ist. Somit verpasste es der SC Freiburg die Tabellenspitze zu verteidigen und rutschte aufgrund Union Berlins 1:0-Sieg in Köln auf den zweiten Rang ab.

Die Stimmen zum Spiel:

Julian Weigl (Borussia Mönchengladbach): "Es war ein top Spiel. Es ging auf und ab. Erste Halbzeit mit Vorteilen für uns - zumindest mit den klareren Chancen. Zweite Halbzeit hat Freiburg extrem gedrückt."
Christoph Kramer (Borussia Mönchengladbach): "Ich fand, so bis zur 65. Minute. haben wir es super gemacht. Da hatten wir auch noch - gerade so um die 60. - zwei richtig gute Pressingaktionen. Und dann haben wir uns leider zu tief fallen lassen."

Der Tweet zum Spiel:

Das fiel auf: Viele Startelfdebüts

Gleich vier Mann befanden sich in diesem Spiel erstmals in dieser Bundesliga-Saison von Beginn an auf dem Feld. Darunter Fohlen-Kapitän Lars Stindl und dessen Mannschaftskollege Marvin Friedrich. Für VfL-Zugang Julian Weigl war es gar die erste Startelfnominierung für seinen neuen Verein. Ob diese drei auch gegen den Sport-Club beginnen hätten dürfen, wenn Ko Itakura nicht rotgesperrt und Nico Elvedi sowie Alassane Pléa angeschlagen gefehlt hätten, ist fraglich. Auf Freiburger Seite startete Daniel-Kofi Kyereh nach drei Kurzeinsätzen erstmals im deutschen Fußball-Oberhaus.

Die Statistik: 20

Seit 20 Jahren hat Borussia Mönchengladbach in der Bundesliga nicht mehr beim SC Freiburg gewonnen. Lediglich einmal bei 21 Versuchen schafften es die Fohlen, sich im Oberhaus im Breisgau durchzusetzen (acht Remis, zwölf Niederlagen) - beim 1:0 im Februar 2002.
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Quelle: Perform

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