VfB Stuttgart trennt sich von Trainer Pellegrino Matarazzo - Nachfolger steht noch nicht fest

Fußball-Bundesligist VfB Stuttgart hat auf seine Sieglosserie reagiert und sich nach fast drei Jahren von Trainer Pellegrino Matarazzo getrennt. Der 44-Jährige, dessen Vertrag noch bis 2024 lief, wurde laut einer Mitteilung der Schwaben am Montag freigestellt. Ein Nachfolger wurde zunächst nicht benannt. Auch wer am Wochenende gegen den VfL Bochum auf der Bank sitzt, ist unklar.

Trainer Matarazzo und Stuttgart empfangen Union Berlin

Fotocredit: SID

Unter Matarazzo gab es in bislang neun Bundesliga-Spielen dieser Saison fünf Unentschieden und vier Niederlagen, die jüngsten drei Begegnungen gingen verloren.
Der fünfmalige deutsche Meister, den Matarazzo 2021 zurück ins Oberhaus geführt hatte, liegt auf dem vorletzten Tabellenplatz.
"Nach einer eingehenden Analyse der vergangenen Saison, als wir bekanntermaßen erst in letzter Minute den Klassenerhalt sichern konnten, sind wir mit großen Hoffnungen in die neue Spielzeit gestartet. Die bisherigen Resultate haben diese Hoffnungen leider nicht erfüllt", sagte Sven Mislintat, Sportdirektor des VfB.
Mislintat weiter: "Wir sind nun an einem Punkt angelangt, an dem wir davon überzeugt sind, dass die Trennung von Rino unausweichlich ist. Mir tut dieser Schritt extrem leid und ich möchte Rino an dieser Stelle ausdrücklich für seine großartige Arbeit für den VfB danken."

Matarazzo mit warmen Worten für den VfB

"Unsere gemeinsame Reise beim VfB geht zu Ende", sagte Matarazzo, der den VfB seit 2019 in genau 100 Spielen (31 Siege, 29 Remis, 40 Niederlagen) betreut hatte: "Es waren intensive und wunderschöne Jahre mit vielen unglaublichen Momenten und Erinnerungen, die für immer bleiben werden. Für die Chance, die mir hier ermöglicht wurde, im Trainergeschäft Fuß zu fassen, werde ich ewig dankbar sein." Der VfB sei etwas Besonderes, "das man erst dann versteht, nachdem man ein Teil davon ist".
VfB-Boss Alexander Wehrle sagte: "Der VfB hat Pellegrino Matarazzo viel zu verdanken. Der Wiederaufstieg in die Bundesliga und der zweimalige Klassenerhalt sind eng mit seinem Namen verknüpft."
Als Nachfolge-Kandidaten werden unter anderem Adi Hütter, Sebastian Hoeneß, Gerardo Seoane, Domenico Tedesco und Peter Bosz gehandelt.
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(mit SID)
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Quelle: Perform

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