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FC Bayern: Sandro Wagner rät von Transfer von Randal Kolo Muani ab - Michael Reschke widerspricht
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Publiziert 09/05/2023 um 12:37 GMT+2 Uhr
Der FC Bayern sucht einen neuen Stürmer. Ein Name fällt dabei immer wieder: Randal Kolo Muani. Doch Ex-Bayern-Stürmer Sandro Wagner rät seinem ehemaligen Verein von einer Verpflichtung des Angreifers von Eintracht Frankfurt ab. "Das ist nicht der Spieler, der Scorerwerte hat, die der FC Bayern braucht. 13 Bundesligatreffer sind okay, aber nicht außergewöhnlich", sagte der 35-Jährige der "Bild".
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Quelle: Perform
Kolo Muani sei "ein ganz, ganz toller Spieler, aber nicht der Torgarant. Er braucht Räume, ist der perfekte Stürmer in einem System mit zwei Spitzen". Die Bayern spielen hingegen meist mit nur einem Stürmer im Zentrum.
Charakterlich schätzt Wagner den 24-jährigen Französen zudem nicht so stark ein, dass er mit der Situation umgehen könne. "Der Stürmer, der im Sommer kommt, hat unfassbaren Druck - und da sehe ich Kolo Muani nicht", meinte der Ex-Profi, der aus der Bayern-Jugend stammt.
Kolo Muani war 2022 nach Frankfurt gewechselt und erzielte in 42 Saisonspielen bisher 21 Tore - mehr als jeder Bayern-Spieler. Hinzu kommen 15 Assists.
Michael Reschke, der ehemalige Technische Direktor der Münchener, kann sich daher einen Transfer des Offensivspielers zum Tabellenführer sehr gut vorstellen.
Osimhen zu teuer für den FC Bayern?
"Dass er einen extrem hohen Transferwert hat, steht außer Frage. Er würde Bayern weiterhelfen. Wenn sie ihn in dieser Saison schon gehabt hätten, würde die Meisterschaftsfrage ein paar Fragezeichen weniger beinhalten", sagte der 65-Jährige in der "ran Bundesliga Webshow".
Allerdings sieht der langjährige Scouting-Experte von Bayer Leverkusen noch Qualitätsunterschiede zwischen Kolo Muani und anderen Top-Torjägern in europäischen Ligen. Er habe "noch nicht die Qualität von Harry Kane oder Victor Osimhen. Das sind Spieler, die noch deutlich eine Stufe höher einzuordnen sind. Sie gehören zu den vier, fünf besten Stürmern der Welt."
Reschke kann sich allerdings den Ex-Wolfsburger Osimhen "in keinster Weise in München vorstellen. Ich kann mir nicht vorstellen, dass Bayern München das wirtschaftlich gestemmt bekommt. Es geht ja nicht nur um die Ablöse, sondern du musst ja ein mächtiges Gehalt stemmen", so Reschke. Über fünf Jahre komme ein Paket um die 250 Millionen Euro zusammen.
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(mit SID)
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