Werder Bremen gegen FC Bayern: Thomas Müller erneut nur auf der Bank - Lothar Matthäus prophezeit Probleme

Bayern Münchens Trainer Thomas Tuchel verzichtete im Bundesliga-Gastspiel am Samstag bei Werder Bremen (2:1) zunächst erneut auf Thomas Müller. Der 33-Jährige muss wie schon in der Vorwoche gegen Hertha BSC (2:0) auf der Bank Platz nehmen. Eine Maßnahme, die bei "Sky"-Experte Lothar Matthäus für Verwunderung sorgt. Der Rekordnationalspieler sagte dem FCB in der Causa Müller gar Probleme voraus.

Thomas Müller (FC Bayern) vor dem Gastspiel bei Werder Bremen

Fotocredit: Getty Images

Thomas Müller spielt immer? Dieses einst ungeschriebene Gesetz gilt beim FC Bayern München in der Endphase der Saison 2022/23 längst nicht mehr.
Der deutsche Nationalspieler musste auch am Samstagabend im Gastspiel bei Werder Bremen (2:1) wie schon in der Vorwoche beim 2:0-Heimsieg gegen Hertha BSC zunächst auf der Bank Platz nehmen. Eine Maßnahme, die bei "Sky"-Experte Lothar Matthäus für Unverständnis sorgt.
"Das ist ein ganz großes Ausrufezeichen. Müller spielt nicht gegen Manchester, weil er vielleicht zu langsam ist. Dann spielt Müller nicht gegen den Tabellenletzten Hertha BSC, weil es vielleicht nicht sein Spiel ist. Jetzt spielt Müller nicht gegen eine Mannschaft, die im gesicherten Mittelfeld ist. Wo darf er dann überhaupt noch spielen?", fragte der Rekordnationalspieler im Vorfeld der Partie.
Stattdessen setzte Bayerns Trainer Thomas Tuchel gegen Werder Bremen in der Offensive auf das Quartett bestehend aus Sadio Mané, Serge Gnabry, Kingsley Coman und Jamal Musiala. Erst nach etwas mehr als einer Stunde brachte Tuchel den Routinier (64. für Ryan Gravenberch).

Matthäus prophezeit Bayern Unruhe in der Causa Müller

Die Tatsache, dass sich das Münchner Urgestein abermals mit einem Bankplatz abfinden müsse, habe laut Matthäus "einen Beigeschmack, der nicht gut ist, vor allem, weil er Organisation, Erfahrung und Leidenschaft mitbringt, die Tuchel zuletzt kritisiert hat."
Der 62-Jährige mutmaßte daher, dass die Causa Müller an der Säbener Straße schon bald für Unruhe sorgen wird. "Es riecht es nach Problemen, die zwischen Müller und Tuchel aufkommen. Thomas will spielen in den letzten zwei, drei Jahren seiner Karriere. Mit dieser Situation kann er nicht zufrieden sein", so der 62-Jährige weiter.
Tuchel selbst nahm vor der Partie Stellung zu seiner personelle Ausrichtung und versicherte, dass Müllers Reservistenrolle von taktischer Natur sei.
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Thomas Müller (FC Bayern) vor der Partie bei Werder Bremen

Fotocredit: Getty Images

Tuchel begründet Müllers Bankplatz

Auf die Frage, ob das Spiel in Bremen kein "Thomas-Müller-Spiel" sei, entgegnete der ehemalige Chelsea-Coach: "Im Grund sind alles Thomas-Müller-Spiele. Ich bin ein großer Fan von Thomas, aber wir müssen Entscheidungen treffen."
Tuchel betonte, dass Müller gut trainiert habe und ihm die gegenwärtige Situation natürlich nicht gefallen würde.
"Thomas kann immer für uns starten. Die ganz breiten Positionen sind aber nicht sein Profil. Er könnte innen spielen, aber das besetzen wir heute eher in den Halbpositionen", so der 49-Jährige, der abschließend jedoch abermals beteuerte: "Ich weiß, was ich an ihm habe.“
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Quelle: Eurosport

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