FC Bayern: Neuzugang Nestory Irankunda sorgt mit emotionalem Ausbruch für Aufregung in Australien

Der FC Bayern München verkündete Mitte November die Verpflichtung von Australiens Top-Talent Nestory Irankunda. Der 17-Jährige wird im kommenden Sommer von Adelaide United an die Isar wechseln. Nun sorgte der Youngster nach der 0:2-Niederlage seines aktuellen Vereins im Ligaspiel gegen Brisbane Roar für Aufregung, als er im Anschluss an seine Auswechslung in Tränen ausbrach.

Nestory Irankunda

Fotocredit: Getty Images

So wurde der Flügelstürmer nach 58 Minuten und einer schwachen Leistung von Cheftrainer Carl Veart vom Feld genommen. Anschließend übermannten den Teenager die Emotionen, sogar Tränen liefen dem Youngster über die Wangen.
Grund genug für die Experten im australischen Fernsehen, sich öffentlich über den mentalen Zustand von Irankunda zu sorgen. "Er steht unter enormen Druck, er ist die große Hoffnung des australischen Fußballs", sagte der irische Stürmer und TV-Kommentator Roy O’Donovan dem Sender "Channel 10".
"Man darf nicht vergessen, dass er erst 17 Jahre alt und noch in der Pubertät ist. Er hat viele Emotionen und eine Menge Druck, mit dem er umgehen muss", fügte der 38-Jährige hinzu. "Er ist heute nicht gut damit umgegangen und er ist vor ein paar Wochen nicht gut damit umgegangen."
Der selbst noch aktive Profifußballer ging gar so weit anzunehmen, dass Irankunda "eine Auszeit vom Fußball" bräuchte. Ähnlich sah das auch der frühere Profi und Trainer Luke Wilkshere: "Man sieht, dass er noch nicht bereit ist."

Irankunda braucht "klaren Kopf" – auch FC Bayern reagiert

Laut Wilkshere müsste der zukünftige Münchner lernen, mit seinen Emotionen umzugehen, wenn er im internationalen Fußball ankommen möchte. "Wir wollen ihn alle in Bestform sehen, aber dafür muss er klar im Kopf sein." Glücklicherweise habe der Nationalspieler Menschen um sich herum, "die ihm da durchhelfen".
Auch beim deutschen Rekordmeister ist der Vorfall nicht unerkannt geblieben. So äußerte sich Sportdirektor Christoph Freund beim Abflug zum Champions-League-Spiel bei Manchester United gegenüber der "tz".
"Wir haben uns genau mit dem Spieler beschäftigt und wissen, dass er sehr emotional und extrem ehrgeizig ist. Er ist erst 17 Jahre alt. Besser so – wenn die Jungs mit Herz und Leidenschaft dabei sein. Er hat hohe Ansprüche an sich selbst. Es sind wichtige Erfahrungen, die er gerade sammelt."
Beim FCB soll der Youngster behutsam an die erste Mannschaft herangeführt werden. Dem Vernehmen nach haben sich die Münchner dessen Dienste gut drei Millionen Euro kosten lassen. Über die genaue Vertragslaufzeit gibt es hingegen bislang keine Informationen.
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"Fantastischer Verein": Irankunda-Coach schwärmt von Bayern

Quelle: Perform

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