BVB geht in Mainz unter: Wettbewerbsverzerrung? Stefan Effenberg widerspricht, aber sieht Geschmäckle

Die Bundesliga diskutiert nach der 0:3-Niederlage von Champion-League-Finalist Borussia Dortmund am Samstag gegen den abstiegsbedrohten 1. FSV Mainz 05 über eine mögliche Wettbewerbsverzerrung am 33. Spieltag. Der frühere Nationalspieler Stefan Effenberg widersprach dem gewagten Vorwurf im Doppelpass auf "Sport1" am Sonntag: "Nein, ist es für mich nicht", sagte er. Aber: "Es hat ein Geschmäckle."

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Quelle: Perform

Der frühere Mittelfeldspieler, der unter anderem für den FC Bayern München und Borussia Mönchengladbach aufgelaufen war, verwies den Vorwurf deshalb ins Reich der Fabeln, weil er eine starke Heimmannschaft gesehen hatte: "Mainz ist auch keine Laufkundschaft, obwohl sie im Keller stehen. Sie haben die letzten acht Spiele nicht verloren. Sie haben unter Bo Henriksen von 21 möglichen Heimpunkten 17 geholt." 
Mit dem schwachen Dortmunder Auftritt dürfte gerade Union Berlin unzufrieden gewesen sein. Die Köpenicker befinden sich mit dem FSV im Kampf um den Klassenerhalt bzw. Platz 15 - und dürften auf einen BVB-Sieg gehofft haben.
Am Samstag hatte Union dramatisch 2:3 beim 1. FC Köln verloren und steht nach dem Mainzer Sieg auf Relegationsrang 16.
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