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FC Bayern bangt gegen Bayer 04 Leverkusen um Manuel Neuer: Thomas Tuchel gibt Keeper Zeit "bis Samstag 17:00 Uhr"
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Publiziert 09/02/2024 um 12:02 GMT+1 Uhr
Der FC Bayern München muss vor dem Bundesliga-Spitzenspiel bei Bayer 04 Leverkusen bis zuletzt um den Einsatz von Keeper Manuel Neuer bangen. Vor dem Gipfeltreffen am Samstag (18:30 Uhr im Liveticker) bleibt hinter dem Kapitän weiter ein Fragezeichen. Im Verlauf der Woche konnte Neuer nur sehr reduziert trainieren, ob er dem FCB im Kampf um die Tabellenspitze zur Verfügung steht, ist fraglich.
#SotipptderBoss: Bayern bleibt an Bayer dran
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"Manuel Neuer wird heute ins Torwarttraining einsteigen. Er bekommt Zeit bis Samstag um 17:00 Uhr, dann sagt er entweder es geht - oder Ulle [Ersatzkeeper Sven Ulreich, d. Red.] spielt", unterstrich Tuchel in der Pressekonferenz am Freitag die Sonderstellung seines Kapitäns.
Neuer plagt sich seit dem Duell mit Borussia Mönchengladbach (3:1) am vergangenen Samstag mit Kniebeschwerden.
In dieser Partie hatte sich auch Alphonso Davies am Knie verletzt, der Außenverteidiger fällt aus. Wieder planen kann Tuchel dagegen mit Joshua Kimmich, Dayot Upamecano und Min-Jae Kim. "Wenn nichts passiert", sagte der Coach vor dem Abschlusstraining, "sind alle im Kader und einsatzbereit" - insbesondere Kimmich: "Josh kommt auch mit einem Arm ins Training und sagt: 'Es geht.' Josh können Sie um drei Uhr nachts mit Influenza wecken und er sagt, dass er bereit ist", so Tuchel.
Bayer vs Bayern: Tuchel brennt aufs Duell
Tuchel gab sich vor dem Gipfel kämpferisch. "Wir fahren nach Leverkusen, um den Spieß umzudrehen und die Karten auf den Tisch zu legen", sagte er. Das noch ungeschlagene Bayer spiele "eine sehr außergewöhnliche Serie, sie machen es überragend gut. Aber wir haben nur zwei Punkte weniger. Es gibt keinen Grund sich zu verstecken."
Der FC Bayern spiele in Leverkusen "auch gegen viele neutrale Fans an, gegen den Wunsch nach Veränderung" nach elf Meisterschaften in Serie. "Wir müssen uns zeigen", forderte Tuchel, "das ist der Moment! Es ist eine außergewöhnliche Gelegenheit. Es ist nicht der Moment, groß zu taktieren. Wir werden bereit sein, sie abzufordern und fahren nach Leverkusen, um zu gewinnen."
Die Chancen schätzt er als durchaus hoch ein. Leverkusen bewege sich "näher an ihrem Limit als wir, wir haben noch Luft nach oben - das ist der Moment, um den nächsten Schritt zu gehen. Sonst ist es nicht möglich, Leverkusen zu schlagen." Von den Kritikern werde Bayer "ein bisschen überhöht", ergänzte Tuchel. Auf "alle anderen", wie seine Bayern, würde eher "ein bisschen draufgehackt".
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(mit SID)
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