FC Bayern München: Oliver Kahn reagiert auf die Kritik von Uli Hoeneß an seiner Zeit als Vorstandsvorsitzender

Nächste Wende im Zoff zwischen Oliver Kahn und Uli Hoeneß. Der im Juni geschasste Vorstandsvorsitzende hat auf Hoeneß' Kritik an ihm reagiert. Der Ehrenpräsident hatte die Einsetzung des früheren Weltklasse-Torhüters einen "großen Fehler" genannt, den er in Zusammenarbeit mit Kahns Amtsvorgänger, Karl-Heinz Rummenigge, ausgeräumt habe, nachdem er den Irrtum erkannt hatte.

Oliver Kahn wurde im Juni als Vorstandsvorsitzender des FC Bayern München entlassen.

Fotocredit: Getty Images

Der im Mai als Vorstandschef entlassene Oliver Kahn hat mit Unverständnis auf die Kritik von Bayern Münchens Ehrenpräsidenten Uli Hoeneß reagiert.
Er sei darüber "verwundert", sagte Kahn der "Bild"-Zeitung am Dienstag: "Der FC Bayern und ich hatten im Sommer vereinbart, dass wir dieses Kapitel freundschaftlich schließen wollen und ich auch in Zukunft gerne Teil der FC-Bayern-Familie bleibe."
Hoeneß hatte am Sonntag im "BR" die Berufung von Kahn zum Vorstandsboss im Nachhinein als "großen Fehler" bezeichnet: "Und als ich erkannt habe, dass der das nicht kann, habe ich mit Karl-Heinz Rummenigge zusammen das geändert."
Kahn zeigte sich davon irritiert. "Die aktuellen Äußerungen von Uli Hoeneß tragen zu einem respektvollen Miteinander nicht unbedingt bei", sagte er.

Kahn ist nicht nachtragend

Nachtragend sei er jedoch nicht, betonte der frühere Torhüter des Rekordmeisters: "Ich persönlich habe meinen Frieden mit dem Kapitel gemacht und blicke – weiterhin freundschaftlich mit dem Verein verbunden – optimistisch in die Zukunft."
Der 54-Jährige war am letzten Bundesliga-Spieltag der vergangenen Saison entlassen worden, der jüngst von RB Leipzig gefeuerte Max Eberl wird als heißer Kandidat für Kahns Nachfolge gehandelt.
"Ich schätze, dass wir die nächsten sechs bis zwölf Monate die Personalbesetzung haben, die die Zukunft dann machen soll", sagte Hoeneß dazu.
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(SID)
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