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FC Bayern München: Quartett um Harry Kane und Jamal Musiala verpasst finales Heimspiel gegen VfL Wolfsburg
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Update 11/05/2024 um 16:34 GMT+2 Uhr
Der FC Bayern München muss im letzten Heimspiel der Saison am Sonntag gegen den VfL Wolfsburg auf Harry Kane, Leroy Sané, Jamal Musiala und Serge Gnabry verzichten. "Die vier Offensiven vom Real-Spiel können alle nicht spielen morgen", sagte Trainer Thomas Tuchel. Es würden deshalb "ein paar Jungs Spielzeit bekommen, die zuletzt danach gelechzt haben". Kane werde von Rückenproblemen ausgebremst.
"Persönlich nicht zufrieden": Tuchel zieht Bilanz
Quelle: Perform
Mit den schon länger angeschlagenen Sané (Schambein) und Musiala (Kniereizung) rechne er auch zum Saisonabschluss in Hoffenheim nicht, so Tuchel.
Für Gnabry (Muskelbündelriss im Oberschenkel) ist die Saison ohnehin beendet. Dessen Teilnahme an der EM (14. Juni bis 14. Juli) werde "super eng", meinte der Bayern-Coach.
Gnabry hatte wegen diverser Blessuren zuletzt in den Planungen von Bundestrainer Julian Nagelsmann ohnehin keine große Rolle mehr gespielt.
Sacha Boey und Bouna Sarr waren am Freitag nach längeren Pausen ins Mannschaftstraining der Bayern zurückgekehrt, dürften aber noch nicht in den Kader zurückkehren.
COman erst im Lauftraining
Kingsley Coman (Muskelbündelriss im Adduktorenbereich) hatte in dieser Woche erst das Lauftraining wieder aufgenommen.
Auf der Pressekonferenz zog Tuchel zudem Bilanz zu seiner Zeit in München. Er sei "natürlich nicht zufrieden. Ich habe unterschrieben, um Titel zu gewinnen. Das haben wir nicht geschafft, daran wird man gemessen", sagte der 50-Jährige.
In der Champions League habe es der FC Bayern trotz der Niederlage im Halbfinale gegen Real Madrid geschafft, "unser Bestes zu geben - in der Bundesliga nicht immer. Das ist auch meine Verantwortung."
Ansonsten gebe es bei der Bewertung seiner Amtszeit "noch viele Grautöne". Ohnehin sei er, so Tuchel weiter, "kein Freund von öffentlichen Bilanzen, es ist viel zu komplex, um alles in einer Antwort unterzubringen".
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"Ganz dünnes Eis": Tuchel mauert bei Zukunftsfrage
Quelle: Perform
Tuchel erwartet keine Geschenke vom Verein
Tuchel hatte im März 2023 die Nachfolge von Julian Nagelsmann angetreten und einen Vertrag bis 2025 unterschrieben.
Im Februar hatten die Bayern aber die vorzeitige Trennung von Tuchel im Sommer bekannt gegeben. Seitdem suchen die Münchner händeringend nach einem neuen Coach.
Tuchel wird am Sonntag Abschied von den eigenen Fans nehmen. Wie emotional der Moment werde, "weiß ich noch gar nicht. Das lasse ich auf mich zukommen, wie das auf mich wirkt."
Von Vereinsseite erwartet er keine Geschenke. "Für eine vorzeitige Vertragsauflösung ohne Titel braucht man keine Blumen zu vergeben", sagte Tuchel mit einem Schmunzeln.
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"Komme aus einem Tunnel": Tuchel beschreibt Gefühlslage
Quelle: Perform
Tuchel bemüht Beckenbauer-Zitat
Für die Partie gegen Wolfsburg, in der es für die Bayern darum geht, Stuttgart wieder von Platz zwei zu verdrängen, ist Tuchel bemüht, den Fokus trotz der jüngsten Enttäuschung hoch zu halten.
Er wolle "die Jungs nicht überfrachten, aber ich möchte nicht vorleben, dass es mir egal ist." Den legendären Spruch von Franz Beckenbauer - "Geht's raus und spielt Fußball" - werde es "nicht geben".
Wichtig sei jetzt, betonte Tuchel, "das Lachen und die Fröhlichkeit nicht zu verlieren. Die Aufgabe ist, respektvolle Verlierer zu sein."
Zumal Tuchel einräumte, sich bis Samstag "in einem Tunnel" bewegt zu haben. Alles habe "ein bisschen unter eine Glocke stattgefunden, dass man nicht weiß in welchem Gemütszustand man ist und welcher Tag".
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(SID)
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"Zehn Monate Winter": Guardiola schimpft über englisches Wetter
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