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DFB-Pokal der Frauen: Titeltraum von Alexandra Popp geplatzt - FC Bayern München holt Double gegen VfL Wolfsburg
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Update 14/05/2026 um 20:07 GMT+2 Uhr
Der FC Bayern München hat Alexandra Popp das ersehnte Happy End verdorben und sich das erneute Double gesichert. Das phasenweise zähe DFB-Pokalfinale der Frauen gegen den VfL Wolfsburg gewannen die Meisterinnen dank einer Leistungssteigerung mit 4:0 (1:0) und schnappten sich nach 2012 und 2025 zum dritten Mal die Silbertrophäe. Vor allem die erste Halbzeit des Endspiels verlief ereignisarm.
Popp (r.) im DFB-Pokalfinale gegen Bayern
Fotocredit: SID
Kapitänin Glodis Viggosdottir stemmte inmitten des silbernen Konfettiregens die ersehnte Trophäe in die Höhe, hinter ihr feierten die Doublesiegerinnen von Bayern München ausgelassen Arm in Arm.
Während die alten und neuen Pokal-Königinnen im Kölner Stadion nach dem 4:0 (1:0) gegen den VfL Wolfsburg ihren dritten Triumph nach 2012 und 2025 bejubelten, trocknete die enttäuschte Alexandra Popp am Rande ihre Tränen.
Die Enttäuschung sei "extrem groß", gab die 35-Jährige zu. Es sei ihr vorletztes Spiel mit dem VfL und ihr vielleicht letztes DFB-Pokalfinale gewesen: "Dementsprechend emotional war ich auch." Ihr ganz persönliches Happy End war dabei ausgeblieben. Stattdessen musste Popp, deren VfL-Ära mit dem Wechsel zu Borussia Dortmund im Sommer nach 14 Jahren endet, ihren Lieblingstitel nach einem phasenweise zähen Endspiel am Donnerstag erneut den Münchnerinnen überlassen.
"Wenn zwei solche Mannschaften aufeinandertreffen, ist es klar, dass es nicht in der ersten Halbzeit entschieden wird", sagte Giulia Gwinn im "ZDF". Am Ende sei es für Bayern aber "ein rundum schöner Nachmittag" geworden: "Mega geile Kulisse, es macht einfach mega viel Spaß mit der Mannschaft."
Wolfsburgs Titeltraum platzt vor Rekordkulisse
Auf der anderen Seite herrschte Enttäuschung. "Es tut natürlich weh", sagte VfL-Abwehrspielerin Sophia Kleinherne: "Wir hätten hier gerne etwas mitgenommen." Doch am Ende mussten Popp und ihre Teamkolleginnen mit der Silbermedaille vorliebnehmen. Als die ehemalige DFB-Kapitänin die Bühne betrat, brandete tosender Applaus auf.
Zuvor hatten Georgia Stanway (45.+2, Foulelfmeter nach Videobeweis), Pernille Harder (59.), Momoko Tanikawa (77.) und Arianna Caruso (84.) Popps Titeltraum platzen lassen und vor einer Rekordkulisse von 46.064 Fans für die Münchnerinnen getroffen. In ihrem 14. Endspiel musste die Pokalexpertin, die nach überstandener Wadenverletzung die Wolfsburgerinnen als Kapitänin aufs Feld führte, erstmals eine Niederlage hinnehmen.
Bayern übernimmt die Kontrolle
Beide Mannschaften begannen vor den Augen von Bundestrainer Christian Wück zunächst verhalten, immer wieder schlichen sich Ungenauigkeiten auf beiden Seiten ein. Die erste gute Chance der Partie gehörte dann schließlich den Bayern: Pernille Harder verschaffte sich bei einer Flanke von Klara Bühl im Strafraum am zweiten Pfosten Freiraum, brachte den Ball aber nicht präzise genug aufs Tor (20.).
Eine kurze Schrecksekunde gab es wenig später aus Wolfsburger Sicht, als Torhüterin Stina Johannes auf dem Platz behandelt werden musste. Die Nationalkeeperin hatte sich an den Oberschenkel gegriffen, nach einer kurzen Unterbrechung ging es für die 26-Jährige aber weiter.
Videobeweis ebnet Bayern den Weg
In einer teilweise zerfahrenen Partie kam Popp, die in ihrer Lieblingsrolle als Mittelstürmerin agierte, kaum zum Zug. Doch auch den Münchnerinnen, die zunehmend mehr vom Spiel hatten, fehlte es zunächst an der nötigen Durchschlagskraft und Kreativität. Der Abschluss von Bernadette Amani stellte kein Problem für VfL-Keeperin Johannes dar (30.). Auf der anderen Seite parierte Ena Mahmutovic den ersten nennenswerten Wolfsburger Versuch durch Lena Lattwein (35.).
Defensiv stand der VfL kompakt und stellte die Bayern-Offensive vor große Probleme. Kurz vor der Pause gelang den Münchnerinnen doch noch die Führung: Lineth Beerensteyn traf Momoko Tanikawa im Strafraum am Fuß, nach Ansicht der Videobilder entschied Schiedsrichterin Franziska Wildfeuer auf Elfmeter. Stanway verwandelte eiskalt, Sarai Linder verhinderte auf der Linie wenig später noch das 2:0 durch Harder.
Harder und Tanikawa entscheiden das Finale
Zu Beginn des zweiten Durchgangs machte es die dänische Stürmerin besser, stahl sich im Rücken von Nationalspielerin Janina Minge davon und köpfte aus kurzer Distanz ein. Wolfsburg versuchte weiter dagegenzuhalten, musste dabei aufgrund eines Notarzteinsatzes im Bayern-Block zunächst aber auf lautstarke Unterstützung von den Rängen verzichten.
Begleitet von dem wieder einsetzenden Support in der Schlussphase erhöhte jedoch Tanikawa für die Bayern, mit einem direkt verwandelten Freistoß sorgte Caruso für den Schlusspunkt.
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(SID)
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Slot: "Bin nächste Saison Trainer von Liverpool"
Quelle: Perform
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