FC Bayern München - Thomas Tuchel nach Ausrutscher gegen SC Freiburg angefressen: "Teilweise Harakiri"
Thomas Tuchel hat sich nach dem Unentschieden seines FC Bayern München beim SC Freiburg in der Bundesliga am Freitagabend ein weiteres Mal fassungslos gezeigt. Insbesondere die erste Halbzeit beim 2:2 (1:1)-Remis stieß dem Cheftrainer sauer auf. "Wir haben komplett ohne Struktur gespielt, waren viel zu undiszipliniert und überhaupt nicht in unseren Positionen", schimpfte der 50-Jährige bei "DAZN".
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Quelle: Perform
Tuchel ließ kein gutes Haar am Auftritt seiner Mannschaft in den ersten 30 Minuten am Freitagabend beim SC Freiburg (2:2). Sein Team habe Angriffe begonnen, ohne diese zuvor eingeleitet zu haben und sich dann Ballverluste in der Vorwärtsbewegung geleistet, die die Hausherren zu Kontern eingeladen habe.
Die Stars um Harry Kane und Thomas Müller hätten zwar Aufwand betrieben, um ins Spiel zu kommen, "aber das war undiszipliniert und teilweise Harakiri. Wir hatten Phasen, wo unser Innenverteidiger den Außenverteidiger hinterlaufen hat. Wir haben Dinge gemacht, die wir noch nie trainiert haben", so Tuchel weiter.
Man habe sehr früh gespielt, als laufe bereits die 85. Minute und man sei in Rückstand, bemängelte der im Sommer scheidende Coach, der seinem Team eine "kopflose" erste halbe Stunde attestierte.
Erst mit dem Treffer durch Mathys Tel nach 35 Minuten sei die Leistung besser geworden, erklärte Tuchel, der erst im vergangenen Jahr im April an die Isar gewechselt war.
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Eklatante Unterschiede: Tuchel nach Bayern-Remis ratlos
Quelle: Perform
FC Bayern: Musiala sieht keine strukturellen Defensiv-Probleme
Trotz seiner Kritik am schwachen Auftritt zu Beginn wollte der 50-Jährige aber kein leistungsgerechtes Unentschieden gesehen haben: "Dass wir am Ende nicht gewinnen, liegt einzig und allein an einem Glückstor durch eine Standardsituation, die wir wahrscheinlich auch besser verteidigen können. Aber ansonsten haben wir die zweite Halbzeit komplett dominiert und hatten viele hochkarätige Torchancen."
In die gleiche Kerbe schlug auch Jamal Musiala nach Abpfiff bei "DAZN". Vor den Toren von Christian Günther (12.) und Höler (87.) sah er keine eklatanten Defensiv-Fehler.
"Zwei super Tore, die sie richtig gut treffen. An anderen Tagen treffen sie die vielleicht nicht so. Sie hatten nicht so viele große Chancen, wie wir, aber sie machen sie rein und wir nicht", lautete das Fazit des Torschützen zum zwischenzeitlichen 2:1 für die Bayern.
Allerdings musste auch der Youngster mit Blick auf die zu leicht auszuspielende Abwehr zugeben: "Das ist ein Thema in vielen Spielen in dieser Saison."
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