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FC Bayern München beendet umstrittenes Katar-Sponsoring mit Partner Qatar Airways
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Publiziert 28/06/2023 um 10:30 GMT+2 Uhr
Bayern München wird den auslaufenden Vertrag mit seinem bei einigen Fans umstrittenen Sponsor Qatar Airways nicht verlängern. Das gab der Rekordmeister am Mittwoch bekannt. Die Zusammenarbeit ende "einvernehmlich nach fünf gemeinsamen, sehr spannenden Jahren", hieß es in einer Mitteilung des Klubs. Die Partnerschaft bestand seit 2018 und soll Bayern 25 Millionen Euro pro Saison eingebracht haben.
Bayern beenden Katar-Partnerschaft
Fotocredit: Getty Images
Die Partnerschaft läuft zum 30. Juni aus. "Der FC Bayern München und Qatar Airways haben erfolgreich zusammengearbeitet und voneinander gelernt", sagte Vorstandschef Jan-Christian Dreesen und bedankte sich bei Akbar Al-Baker, dem CEO von Qatar Airways.
Dieser sprach von einer "über all die Jahre fruchtbaren Zusammenarbeit. Der FC Bayern München ist ein großartiger Fußballklub, dessen Spiele wir mit Freude und Leidenschaft geschaut haben".
Die Verbindungen zur arabischen Welt "werden bleiben", teilten die Münchner weiter mit: "Beide Partner haben aktiv einen Austausch zwischen den Kulturen gefördert." Dadurch seien Freundschaften entstanden, die ebenfalls "weiter bestehen werden".
Von der aktiven Fanszene wurde die Verbindung wegen der Menschenrechtslage im WM-Gastgeberland von 2022 von Beginn an kritisch gesehen. 2021 kam es deswegen zu einem Eklat bei der Jahreshauptversammlung der Bayern.
Nachfolger steht noch nicht fest
Die Entscheidung zur Trennung überrascht. Erst vor knapp zwei Wochen hatte Präsident Herbert Hainer von Gesprächen über eine Verlängerung berichtet.
"Es geht uns neben finanziellen und den rechtlichen auch um die sozialen Aspekte", sagte er und kündigte an: "Wir reden mit Qatar Airways und dann schauen wir, was rauskommt."
Wer den Trikotärmel der Bayern künftig zieren wird, ist offenbar noch nicht final entschieden. Die Verantwortlichen um Dreesen befinden sich aktuell in Gesprächen mit möglichen Sponsoren.
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(SID)
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Quelle: Perform
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