FC Bayern: Trainersuche geht weiter - neue Gerüchte um Pep Guardiola, Erik ten Hag und Julen Lopetegui
Update 06/05/2024 um 15:44 GMT+2 Uhr
Laufend gibt es neue Gerüchte um die Trainersuche des FC Bayern. Angeblich träumen Teile des Klubs von einer Rückkehr Pep Guardiolas. Außerdem soll der Verein Interesse an Erik ten Hag und bereits Kontakt zu ihm aufgenommen haben. Julen Lopetegui hingegen soll eine andere Mannschaft dem FCB vorziehen. Lothar Matthäus wiederum würde Erfolgscoach Hansi Flick gerne wieder auf der Bank sehen.
Bayern-Aus endgültig? Tuchel: "Immer alles möglich"
Quelle: Perform
Die Trainersuche beim FC Bayern wird immer mehr zu einer endlosen Geschichte, deren aktuellen Stand wir hier kompakt zusammenfassen - bis zum letzten Wort und einer endgültigen Entscheidung dürften aber noch weitere Namen in den Ring geworfen werden.
Zuletzt hatte mit Zinédine Zidane am Rande des F1-GP in Miami Wechselgerüchte zum FCB von sich gewiesen und damit die Reihe der Absagen verlängert.
Wer soll es nun werden? Sportvorstand Max Eberl sprach bei "Bild Sport" auf "Welt TV" verheißungsvoll mit direktem Artikel: "Wir wollen DEN Trainer finden."
Im Rahmen des Stuttgart-Spiels am Wochenende hatte Eberl sich bereits sehr kryptisch ausgedrückt: "Im Leben ist es manchmal überraschend: Es gehen Türen zu, du bist maßlos enttäuscht. Und auf einmal gehen Türen auf, bei denen du vor drei Wochen gedacht hast, das ist unmöglich." Kommt da jemand Unerwartetes?
Pep Guardiola:
Die mit Sicherheit spektakulärste Meldung in Sachen Trainersuche ist die des "kicker". Demnach werde in Vereinskreisen "getuschelt", manche der Klub-Bosse würden von einer Rückkehr Guardiolas zu seinem Ex-Verein "träumen".
Der 53-Jährige habe "seine Zelte in München nie ganz abgebrochen" und sei immer wieder mal dort zu Besuch. Der Hintergrund: Guardiola hat in München noch eine Wohnung.
TV-Experte Lothar Matthäus wäre jedenfalls von einer Rückkehr Guardiolas begeistert. Dieser sei "ein großer Trainer, der die Allianz Arena zum Leuchten bringen würde", schwärmte der 63-Jährige in der Talksendung "Sky90".
Guardiola stand von 2013 bis 2016 beim deutschen Rekordmeister an der Seitenlinie. In dieser Zeit dominierte der Verein die Bundesliga nach Belieben. Anschließend wechselte der Katalane zu Manchester City, wo er noch bis 2025 vertraglich gebunden ist. Eine Rückkehr zum FC Bayern erscheint angesichts dessen bei aller Träumerei unrealistisch. Oder doch nicht?
Ein kleines Hintertürchen kann man jedenfalls in Guardiolas bei "Sky" getätigter Aussage finden, er sei bei den Bayern gescheitert, "weil ich die Champions League nicht gewonnen habe". Klingt fast so, als wolle er noch ein Werk vollenden.
Bei Manchester City hat sich Guardiola jedenfalls bereits verewigt. Nach dem Triple in der letzten Saison und dem womöglich vierten Premier-League-Titel in Folge könnte er dort satt sein, wie englische Medien bestätigen. Unter anderem "The Athletic" berichtet, es könnte sein, dass Guardiola seinen Vertrag nicht erfüllt und City zum Saisonende verlässt.
Erik ten Hag:
Laut "Sky" ist der FC Bayern an Erik ten Hag von Manchester United interessiert. Vor einigen Wochen habe es bereits ein Gespräch zwischen den Vereinsverantwortlichen und dem Management des Niederländers gegeben. Ten Hag sei über das erneute Interesse informiert worden, ein weiteres Gespräch habe es aber noch nicht gegeben.
Der 54-Jährige spricht fließend Deutsch und kennt die Münchner bereits aus seinen zwei Jahren bei der zweiten Mannschaft, die er 2013 bis 2015 trainierte. Bei "ManU" hat ten Hag noch einen Vertrag bis 2025, steht aber immer wieder deutlich in der Kritik.
/origin-imgresizer.eurosport.com/2024/04/21/3953538.jpg)
Erik ten Hag (Manchester United)
Fotocredit: Getty Images
Julen Lopetegui:
Unrealistisch scheint laut Informationen der "Süddeutschen Zeitung" eine Verpflichtung von Julen Lopetegui zu sein. Der momentan vereinslose Coach, einst Nationaltrainer Spaniens und in Diensten von Real Madrid, möchte angeblich lieber in der Premier League bleiben.
Bis zum letzten Sommer hatte der 57-Jährige die Wolverhampton Wanderers trainiert, nun soll er in aussichtsreichen Gesprächen mit West Ham United stehen.
Unai Emery:
Auch vom Coach von Aston Villa scheinen sich die Münchner einen Korb abzuholen. "The Athletic" begründet das mit erheblichen Vorbehalten Emerys gegenüber einem Engagement beim Rekordmeister.
Er befürchte einen deutlichen Machtverlust in seiner Position als Manager. Bei Villa soll Emery einen guten Kontakt zu den schwerreichen Vereinseigentümern haben und von diesen fast alle seine Wünsche erfüllt bekommen.
Der 52-jährige Spanier bezweifle, alle seine vertrauten Co-Trainer und Mitarbeiter mit nach München nehmen zu können.
Auch sei Emery misstrauisch geworden, da hohe Bayern-Verantwortliche Kritik öffentlich äußerten statt diese intern zu besprechen. Das könnte eine Spitze gegenüber Uli Hoeneß sein, der Trainer Thomas Tuchel jüngst kritisierte, da dieser angeblich junge Spieler mangelnd ausbilde, woraufhin sich Tuchel sehr verletzt zeigte.
/origin-imgresizer.eurosport.com/2024/04/23/3954183.jpg)
Unai Emery
Fotocredit: Getty Images
Hansi Flick:
Lothar Matthäus appelliert an seinen Ex-Verein, den Markt an verfügbaren Trainern weiter zu sondieren. Seine neueste Idee: eine Rückholaktion von Ex-Sextuple-Trainer Hansi Flick, der nach seinem Aus bei der deutschen Nationalmannschaft vereinslos ist und laut Transferinsidern mit dem FC Barcelona nicht entscheidend ins Gespräch gekommen ist:
"Er kennt den Verein. Er war bei Barcelona im Gespräch, die haben sich anders entschieden. Wenn er die volle Unterstützung hat, warum nicht?" Flick genieße noch "große Sympathiewerte" beim FC Bayern, sagte Matthäus bei RTL/ntv und sport.de. Und legte nach, er würde als Verantwortlicher "so schnell wie möglich alles versuchen, um Hansi Flick zu holen".
Joachim Löw:
Dem Anschein nach hält Matthäus sogar einen weiteren Ex-Bundestrainer für einen möglichen Kandidaten. Als "Sky"-Moderator Sebastian Hellmann am Wochenende den Weltmeistertrainer von 2014 erwähnte, antwortete der Rekordnationalspieler kurz, knapp und ohne weiteren Kommentar: "Der könnte auch kommen."
Weiter befeuert wurden die Spekulationen durch eine Tribünenbegegnung zwischen Eberl und Löw am Rande des Stuttgart-Spiels. Diese zerstörte Eberl auf "Welt TV" sofort. "Er hat sehr eindeutig etwas dazu gesagt. Und dann befasse ich mich auch nicht mehr damit. Wer sagt, er möchte nicht Bayern München trainieren, der möchte nicht Bayern München trainieren."
Das könnte Dich auch interessieren: Neuer Bayern-Trainer? Kurz angebundener Zidane winkt ab
/origin-imgresizer.eurosport.com/2024/05/03/3960977-80414253-2560-1440.jpg)
Bayern-Aus endgültig? Tuchel: "Immer alles möglich"
Quelle: Perform
Ähnliche Themen
Werbung
Werbung