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FC Bayern und Sadio Mané beenden einjähriges Missverständnis - Senegalese wechselt nach Saudi-Arabien
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Publiziert 01/08/2023 um 20:31 GMT+2 Uhr
Das millionenschwere Missverständnis zwischen Sadio Mané und dem FC Bayern ist nach nur einem Jahr beendet. Wie der Verein am Dienstag bekannt gab, wechselt der 31-Jährige zum saudischen Erstligisten Al-Nassr. Der Klub von Cristiano Ronaldo zahlt laut Medienberichten eine Ablöse von knapp 30 Millionen Euro für den Senegalesen, der in der Wüste 40 Millionen Euro im Jahr verdienen soll.
Tuchel spricht über emotionalen Mané-Abschied: "Lange umarmt"
Quelle: SID
Es ist nicht allzu lange her, da platzte die Führungsetage des FC Bayern fast vor Stolz. "An ihm", sagte der damalige Sportvorstand Hasan Salihamidzic bei der Präsentation des Münchner Königstransfers Sadio Mané im Juni 2022 strahlend, "werden wir sehr viel Freude haben". Nur etwas mehr als ein Jahr später ist die Ernüchterung in München groß - und Mané schon wieder weg.
Am Dienstag gab der FC Bayern den Abgang des Senegalesen bekannt. Mané wechselt wie erwartet zum saudischen Erstligisten Al-Nassr. Der Klub um Cristiano Ronaldo zahlt laut Medienberichten eine Ablöse von knapp 30 Millionen Euro für den 31-Jährigen, der in der Wüste 40 Millionen Euro netto pro Jahr verdienen soll.
Für den deutschen Rekordmeister endet damit ein millionenschweres Missverständnis. "Der Abschied vom FC Bayern tut mir weh. Ich hätte mir ein anderes Ende gewünscht", hatte auch Mané schon zuvor tief enttäuscht bei "Sky" zugegeben: "Ich wollte es in dieser Saison allen beweisen."
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Eigentlich sollte Mané, der in München noch einen Vertrag bis 2025 besaß, nach seinem Wechsel vom FC Liverpool Robert Lewandowski im Sturm der Bayern beerben. Die hohen Erwartungen konnte er mit zwölf Toren und sechs Vorlagen aber nicht im Ansatz erfüllen. Besonders in der Rückrunde der abgelaufenen Saison war er meist nur zweite Wahl.
Klopp versteht Mané-Niedergang nicht
"Ich weiß ehrlich gesagt nicht, was da schiefgelaufen ist", sagte Jürgen Klopp über seinen ehemaligen Schützling. "Als Sadio uns verließ", so der Teammanager von Liverpool weiter, "war er auf einem Hoch, in sehr guter Verfassung, ein Weltklassespieler, daran gab es nicht den Hauch eines Zweifels - da kann man jeden im Klub fragen."
Zuerst wurde Mané im November durch eine Verletzung am Wadenbeinköpfchen zurückgeworfen, später kamen Negativ-Schlagzeilen aufgrund einer Kabinen-Attacke auf Leroy Sané dazu. "Durch die lange Ausfallzeit konnte er sich auch beim FC Bayern nicht so einbringen, wie wir alle und er selbst sich das erhofft hatten", sagte Vorstandschef Jan-Christian Dreesen am Dienstag.
"Wir haben nicht das volle Potenzial aus ihm herausgeholt, das ist auch meine Verantwortung", bekannte Trainer Thomas Tuchel. Die Trennung sei aber "die beste Lösung" gewesen. Sein Abschiedsgespräch mit Mané nannte er "etwas traurig, wir haben uns lange kräftig umarmt und am Ende gelacht. Ich hatte immer eine gute Beziehung zu ihm, das wird auch so bleiben."
Helfen kann Mané den Bayern durch seinen Abgang vielleicht doch noch - auf andere Weise. Die nun generierte Ablösesumme dürften die Münchner bald reinvestieren. Schließlich arbeiten sie weiter mit Hochdruck an einer Verpflichtung von Wunschstürmer Harry Kane. Auch Kyle Walker von Manchester City steht weiterhin weit oben auf der Liste, dazu ein Torwart und ein Sechser.
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(SID)
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Klopp über Mané-Probleme bei Bayern: "Das war brutal für ihn"
Quelle: Perform
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