Hansi Flick zurück als Cheftrainer zum FC Bayern München? Gespräche zwischen Coach und Verein anscheinend im Gange

Die mögliche Rückkehr Hansi Flicks zum FC Bayern München rückt näher. Laut einer Meldung von "Sky" soll es konkrete Gespräche zwischen dem deutschen Rekordmeister und dessen ehemaligem Coach geben. Bereits zuvor wurde Flick als möglicher Kandidat für die Nachfolge von Thomas Tuchel gehandelt. Wie "Sky" weiter berichtet, sei Flick "grundsätzlich bereit", den FC Bayern ein zweites Mal zu übernehmen.

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Quelle: Perform

Auch auf den Positionen der Co-Trainer wolle der Klub auf alte Bekannte zurückgreifen. Sowohl der langjährige Torwarttrainer der Münchner, Toni Tapalovic, als auch Miroslav Klose, bereits von 2020 bis 2021 als Co-Trainer an der Säbener Straße tätig, seien im Gespräch.
Die Suche nach dem Nachfolger für Tuchel gestaltet sich für die Münchner bisher unerwartet schwierig. Mit Bundestrainer Julian Nagelsmann, Leverkusens Xabi Alonso sowie Österreichs Cheftrainer Ralf Rangnick hatten gleich drei heiß gehandelte Kandidaten abgesagt.
Flick war bereits von 2019 bis 2021 Chefcoach des FC Bayern. Unter ihm gewann der Klub 2020 mit der Meisterschaft, dem DFB-Pokal, der Champions League, der Klub-WM sowie dem deutschen, als auch dem europäischen Supercup sechs Titel. 2021 folgte ein weiterer Titelgewinn in der Bundesliga.
Weitaus weniger erfolgreich verlief jedoch seine Zeit als Nationaltrainer. Bei der Weltmeisterschaft 2022 scheiterte die Mannschaft bereits in der Vorrunde. Nach einer Sieglos-Serie 2023 wurde er entlassen.

Scholl rät Bayern von Flick ab

Der ehemalige Bayern-Profi Mehmet Scholl hatte dem Klub daher von einer Verpflichtung Flicks abgeraten. "Er wäre ein Top-Kandidat gewesen - wenn die WM nicht gewesen wäre", so Scholl gegenüber der "Bild".
Der 43-Jährige hält Zinedine Zidane für den geeigneteren Kandidaten auf der Münchner Trainerbank. "Von der Persönlichkeit her würde er passen. Er ist glaubwürdig, kann den Spielern was zeigen. Wenn man so Fußball spielen konnte, wie er – dann nimmt man ihm als Spieler alles ab", sagte Scholl. 
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