FC Bayern München: Kepa Arrizabalaga möglicher Ersatz für Manuel Neuer - Spanier auf dem Zettel der Bayern-Bosse

Auf der Suche nach einem Ersatz für Torhüter Manuel Neuer scheint der FC Bayern München einen neuen Kandidaten auf dem Zettel zu haben. Wie "Sport1" erfahren haben will, beschäftigen sich die Bosse des deutschen Rekordmeisters mit Chelsea-Keeper Kepa Arrizabalaga. Der Spanier könnte die Lücke füllen, die durch die Neuers Verletzung auf der Torwart-Position bei den Bayern entstanden ist.

Kepa Arrizabalaga

Fotocredit: Getty Images

Zwischen den Verantwortlichen des FC Bayern und FC Chelsea soll es bereits erste Gespräche für einen möglichen Transfer gegeben haben. Dazu seien die Berater des spanischen Torwarts in die Gespräche eingebunden worden.
Spekuliert wird über eine Leihe des spanischen Nationalkeepers für diese Saison. Dazu würde sich der deutsche Meister für den 28-Jährigen eine Kaufoption am Ende der Saison sichern.
Trainer Thomas Tuchel kennt den Torhüter aus gemeinsamen Tagen beim FC Chelsea. Auch deswegen soll der Bayern-Coach große Stücke auf den Spanier halten und den Bayern-Bossen empfohlen haben, seinen Ex-Schützling als Ersatz für Neuer zu verpflichten.
Das Comeback der Nummer eins im Tor an der Säbener Straße, Manuel Neuer scheint sich derweil zu verzögern. Wie "Bild" und Sport-Bild" berichten, werde vereinsintern schon darüber gesprochen, dass sich das Comeback um Monate verzögert und der 37-Jährige nicht vor 2024 ins Münchner Tor zurückkehrt. Auch deswegen ist Eile bei der Verpflichtung eines Ersatzes auf der Torhüter-Position geboten.

Eurosport-Einschätzung:

Ein Wechsel von Kepa zum FC Bayern würde für beide Seiten Sinn ergeben. Auf der Seite des deutschen Rekordmeisters hätte man einen adäquaten Ersatz für den noch verletzten Manuel Neuer, der im Falle einer Leihe zunächst keine Ablösesumme kosten würde und sofort zu haben wäre. Dazu kennt Kepa seinen möglichen neuen Trainer Tuchel bereits aus der Vergangenheit und bräuchte kaum Eingewöhnungszeit, um sich an den Trainer anzupassen.
Dazu scheint Kepa von einem Wechsel an die Isar nicht abgeneigt. Gerade erst verpflichteten die Blues mit Robert Sánchez einen Konkurrenten und machten dem Spanier indirekt Druck. Diesem Konkurrenzkampf in London könnte Kepa mit einem Wechsel in die Bundesliga zunächst entgehen.
Jedoch könnte Kepas Noch-Arbeitgeber Chelsea das Zünglein an der Waage sein. Der Londoner Klub versucht seinen enorm großen Kader von über 30 Spielern zu verkleinern, ist dafür jedoch auf Sofortverkäufe angewiesen. Ein Leih-Geschäft könnte den Verantwortlichen dagegen nicht gefallen und den Bayern einen Strich durch die Rechnung machen.
Transfer-Wahrscheinlichkeit: 20 Prozent
picture

Tuchel klärt auf: So ist der Stand bei Neuer und Kane

Quelle: Perform

Mehr als 3 Mio. Sportfans nutzen bereits die App
Bleiben Sie auf dem Laufenden mit den aktuellsten News und Live-Ergebnissen
Download
Diesen Artikel teilen
Werbung
Werbung