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Joshua Kimmich von Mehmet Scholl und Horst Heldt harsch kritisiert: "Diese Rolle füllt er nicht so aus"
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Publiziert 27/10/2023 um 10:21 GMT+2 Uhr
Mehmet Scholl und Horst Heldt haben harsche Kritik an Bayern-Star Joshua Kimmich geübt: "Er ist mittlerweile Kapitän und möchte eine wichtige Führungspersönlichkeit sein. Und diese Rolle füllt er nicht so aus, wie man sie auf dieser Position ausfüllen sollte", bemängelte der Ex-Profi und frühere Bundesligamanager Heldt die Leistung des deutschen Nationalspielers beim FC Bayern München.
Joshua Kimmich
Fotocredit: Getty Images
Dabei sei Kimmichs Ehrgeiz auf dem Platz immer ein Stückchen zu viel, findet Heldt. "Jedes Mal, wenn er am Ball ist, will er Verantwortung übernehmen. Aber ich glaube, dass er sich zu viel Verantwortung aufbrüstet, dass er meint, ohne ihn würde gar nichts funktionieren", sagte Heldt, der unter anderem beim 1. FC Köln, Schalke 04 und dem VfB Stuttgart Verantwortung trug, in der neuen "Sky"-Show "Triple - der Schüttflix-Fußballtalk".
Heldt forderte vom Triple-Sieger von 2020, sich mehr in den Dienst der Mannschaft zu stellen und sich "ein Stück weit" zurückzunehmen. Lieber sollte sich der 28-Jährige auf die "Basics" berufen und damit der Mannschaft helfen.
"Seine Position halten, mit wenig Kontakten spielen, nicht so lange den Ball halten - das, was auf der Sechser-Position halt gefordert ist", gab Heldt dem Mittelfeld-Star als Rat mit auf den Weg.
Denn sollte er diese einfachen Vorgaben umsetzen, sei der FCB-Profi ein "exzellenter Spieler, den der FC Bayern auf dieser strategisch wichtigen Position haben muss", meint der Ex-Nationalspieler.
Scholl: "Da stimmt das Mischverhältnis nicht"
Scholl schloss sich Heldts Kritik an. "Ich habe so das Gefühl, dass er seine Basiselemente auf dieser Position - zu Gunsten oder zu Lasten eines rein strategischen Gedankens - verlassen hat", beurteilte der Europameister von 1996 die Leistung Schlüsselspielers.
Und genau deswegen solle Kimmich sich hinterfragen, welche Rolle er in der Mannschaft der Bayern einnehmen will. "Jetzt ist die Frage: Was ist zuerst verlangt? Und da, glaube ich, stimmt das Mischverhältnis im Moment nicht", kritisierte Scholl.
Ganz anders sieht die Beurteilung der Leistung eines weiteren Spielers beim FC Bayern München aus. Für Leroy Sané waren sowohl Heldt als auch Scholl voll des Lobes.
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Leroy Sane im Duell mit Davinson Sanchez
Fotocredit: Getty Images
Scholl beeindruckt von Sané
Dabei zog Scholl einen Vergleich zu den beiden Bayern-Legenden Arjen Robben und Franck Ribéry: "Er will auf das Niveau von Robben und Ribéry und kann das auch. Er ist jetzt auf dem Weg dahin - wenn er nicht sogar schon in der Klasse angekommen ist."
Vor allem das neue gewonnene Selbstbewusstsein des Flügelflitzers in dieser Saison sei beachtlich und sorge für die Leistungsexplosion. "Er hat eine andere Ausstrahlung. Er ist für den Gegner überhaupt nicht berechenbar und geht jetzt so in die Richtung: 'Selbstverständlich kann ich jeden auf der ganzen Welt ausspielen'", schwärmte Scholl über den Nationalspieler.
Mit genau dieser Ausstrahlung biete Sané nun den Mehrwert, den sich die Verantwortlichen in München bereits früher gewünscht hätten. "Er hat seine Fähigkeiten, die eigentlich in die Weltspitze führen müssen, zu seinen Bedingungen und denen des Gewinnens angewendet."
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Neuer vor Comeback: Kimmich freut sich "von ganzem Herzen"
Quelle: Eurosport
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