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Thomas Müller verlängert beim FC Bayern München seinen Vertrag bis 2025 - FCB bindet Urgestein
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Publiziert 19/12/2023 um 15:47 GMT+1 Uhr
Thomas Müller hat seinen Vertrag beim FC Bayern um ein weiteres Jahr verlängert. Wie der deutsche Rekordmeister am Dienstagnachmittag mitteilte, unterschreibt der 34-Jährige bis 2025. Sein aktuelles Arbeitspapier wäre nur bis Sommer 2024 gelaufen. 2008 hatte Müller sein Debüt für die Bayern-Profis gegeben. Seit 2000 steht der gebürtige Bayer nun schon bei den Münchenern unter Vertrag.
Müller bleibt bis 2025: "Einen wie ihn wird es nie wieder geben"
Quelle: Perform
Mit breitem Grinsen hielt Thomas Müller sein eingerahmtes Trikot mit der Nummer 25 in die Kamera und verteilte die frohe Kunde.
"Die 25 bleibt bis 25", schrieb der Routinier des FC Bayern auf "X". Es war die offizielle Bestätigung für das, was die meisten ohnehin schon vermuteten. Für den "ewigen" Müller ist noch lange nicht Schluss: Der 34-Jährige verlängert seinen im Sommer auslaufenden Vertrag beim Rekordmeister um ein weiteres Jahr.
"Ich möchte meinen Teil beitragen, dass wir so erfolgreich bleiben – als Mannschaft und als gesamter Klub. Mir ist wichtig, ein Baustein zu sein und zu helfen, das Team in die richtige Richtung zu lenken", sagte Müller.
Trotz seiner derzeitigen Reservistenrolle wolle er die "Fans mit Toren, Torbeteiligungen, meiner Liebe zum Spiel, meiner Leidenschaft für den Fußball begeistern – und mit hoffentlich noch vielen Titeln."
Thomas Müller seit 2000 beim FC Bayern
Angesichts seiner 684 Pflichtspiele für die Münchner - nur noch ein paar weniger als Sepp Maier (706) - war es kaum verwunderlich, dass die Verantwortlichen nicht mit Huldigungen sparten. Müller gehöre "zum FC Bayern wie die Frauenkirche zu München", sagte Präsident Herbert Hainer: "Einen Spieler wie Thomas Müller wird es nie wieder geben."
Erfüllt Müller seinen Vertrag wäre er 25 Jahre im Verein. Vorstandschef Jan-Christian Dreesen huldigte den Anführer dementsprechend als einzigartigen "Spieler, Persönlichkeit und Identifikationsfigur", für Sportdirektor Christoph Freund sei Müller "die Qualität und Verlässlichkeit in Person".
Zu den Bayern war Müller 2000 als knapp Zehnjähriger vom Dorfklub TSV Pähl gekommen, der Durchbruch bei den Profis gelang ihm ab der Saison 2009/2010 unter Trainer Louis van Gaal, der sich schon bald mit dem Satz verewigte: "Müller spielt immer."
Unter Thomas Tuchel zählte der Offensivspieler hingegen zuletzt nicht mehr zum Stammpersonal, auch der Trainer selbst soll sich Müller gegenüber aber für einen Verbleib der "spielenden Legende" ausgesprochen haben. Ohnehin wird es Tuchel gefallen, dass nach der Verlängerung von Kapitän Manuel Neuer nun auch in der zweiten pikanten Personalie Klarheit herrscht - und man sich somit voll und ganz auf die großen Kader-Baustellen fokussieren kann.
FC Bayern zum Jahresabschluss gegen VfL Wolfsburg
Denn dass die Bayern gerade im Defensivbereich Nachholbedarf haben, wird spätestens nach dem erneuten Personalmangel im Spiel gegen den VfB allen Verantwortlichen klar geworden sein. Gerade in der Abwehr ist der Kader der Münchner zu dünn besetzt, zudem blicken sie sich an der Säbener Straße wohl weiterhin nach einem defensiven Mittelfeldspieler um.
"Wenn man beim FC Bayern wen dazu holt, und wir wollen uns verstärken, dann wollen wir Qualität holen", sagte Sportdirektor Christoph Freund am Montag: "Das ist auf dem Level nicht so einfach, aber wir haben ein bisschen was getan in den letzten Wochen und jetzt schauen wir, was uns in den nächsten Tagen gelingt."
Zunächst einmal wollen die Münchner, die wohl weiterhin auf Joshua Kimmich und Leon Goretzka verzichten müssen, im Jahresabschluss beim VfL Wolfsburg (20:30 Uhr im Liveticker) den Grundstein für eine zumindest aus sportlicher Sicht besinnliche Weihnachtszeit legen. Mit Müller?
"Ich muss erstmal schauen, dass ich bis Mittwoch wieder alle Räder dran habe", hatte der Nationalspieler nach dem Stuttgart-Spiel gescherzt. Vielleicht gibt ihm seine Vertragsverlängerung ja den nötigen Anschub.
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(SID)
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#SotipptderBoss: Bayern bleibt Bayer auf den Fersen
Quelle: Eurosport
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