Ralf Rangnick kommt nicht - Kommentar zur Trainersuche des FC Bayern München: Nur noch peinlich
VonThomas Gaber
Publiziert 02/05/2024 um 13:00 GMT+2 Uhr
Ralf Rangnick bleibt österreichischer Nationaltrainer. Der 65-Jährige begründet dies mit der Entscheidung FÜR sein Team und nicht GEGEN den FC Bayern. Wie auch immer - nach Xabi Alonso und Julian Nagelsmann ist Rangnick bereits der dritte Trainer, der auf die Nachfolge von Thomas Tuchel keine Lust hat. Für die Münchner ist das ein Worst-Case-Szenario und hochgradig peinlich.
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Quelle: SID
Am 21. Februar verkündete der FC Bayern, dass man die Zusammenarbeit mit Thomas Tuchel nach der Saison beenden wird. 72 Tage später hat der Verein noch immer keinen Nachfolger gefunden. Eine Hand voll Trainer wurde angeflirtet und mit Alonso, Nagelsmann und Rangnick intensiv gesprochen.
Doch die Wunschkandidaten 1 bis 3 gaben den Münchnern einen Korb. Leverkusen, Deutschland und Österreich sind attraktiver als der große FC Bayern München. Das ist für den Klub und sein Selbstverständnis an Peinlichkeit nicht zu überbieten. Der Mia-san-mia-Klub sucht einen Trainer und keiner will hin - ein Novum in der 124-jährigen Geschichte dieses stolzen und so erfolgreichen Vereins.
Die Fahndung beginnt wieder bei Null. Aber welcher Trainer hat überhaupt noch Bock auf Bayern, wenn er nur die 28. Wahl ist? Ein Desaster für die Chefetage um Sportvorstand Max Eberl, auch im Hinblick auf die Kaderplanung für die nächste Saison.
Beim FC Barcelona trat Trainer Xavi jüngst von seinem Rücktritt zurück und macht weiter. Ein ähnliches Szenario ist in München undenkbar. Ein Zu-Kreuze-kriechen bei Tuchel können sich die Bayern sparen, dafür hat Uli Hoeneß höchstpersönlich gesorgt.
Bayern München und seine Trainersuche - schon jetzt eine der besten Lach- und Sachgeschichten des Jahres.
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