FC Bayern München - Sven Ulreich kritisiert Entlassung von Torwarttrainer Toni Tapalovic: "Nicht nachvollziehbar"

Sven Ulreich hat mit Unverständnis auf die Entlassung des ehemaligen Torwarttrainers des FC Bayern München, Toni Tapalovic reagiert. Besonders der Zeitpunkt der Freistellung habe den Ersatztorwart der Münchener überrascht. "Es ist schade, dass es so spontan und nicht nachvollziehbar entschieden wurde", sagte Ulreich im Zuge einer Pressekonferenz auf der Asienreise des deutschen Meisters.

Toni Tapalovic (l.) und Sven Ulreich (r.)

Fotocredit: Imago

"Tapa ist ein feiner Kerl, ein super Torwarttrainer. Ich habe immer super gerne mit ihm zusammengearbeitet. Er hat mich sehr weit nach vorne gebracht", beschrieb der 34-Jährige seine gute Beziehung zu seinem Lehrmeister bei den Bayern.
Doch nicht nur er, sondern auch die langjährige Nummer eins Manuel Neuer hegte ein sehr gutes Verhältnis zum ehemaligen Torwarttrainer, der unter der Führung von Julian Nagelsmann Anfang des Jahres entlassen wurde. Auch deswegen kam die Entlassung umso unerwarteter für das Münchener Torwart-Duo.
Auf der PK betonte Ulreich, dass die Entscheidung von Nagelsmann "für Manu und auch für mich sehr überraschend" kam.
Trotz aller Kritik an der damaligen Wahl arbeitet der ehemalige VfB-Torwart auch mit dem Nachfolger Michale Rechner gerne zusammen. "Er ist ein super Kerl, mit dem man gut reden kann und der sehr gute Arbeit leistet", stellte Ulrich klar.

Ulreich-Zukunft beim FCB ungewiss

Wie es für Ulrich persönlich in Zukunft beim FC Bayern weiter geht, ist derweil unklar. Die Situation auf der Torwartposition an der Säbener Straße ist ungewisser denn je.
Doch Ulreich bleibt entspannt. "Es ist völlig legitim, dass über andere Namen gesprochen wird", sagte der Keeper und erklärte die Situation bei den Bayern: "Wenn Yann Sommer gehen sollte, wäre ich alleine. Das wäre eine Situation, die der Verein so nicht lassen könnte, deswegen ist es schon auch richtig, dass man sich auf dem Transfermarkt umschaut."

Ulreich glaubt an Neuer-Rückkehr

Trotzdem wolle er seinen 2024 auslaufenden Vertrag bei den Bayern gerne verlängern. "Gespräche gibt es noch nicht, ich werde in paar Tagen 35. Ich würde mich freuen, wenn es noch ein, zwei Jährchen weitergeht", macht Ulreich keinen Hehl aus seinem Interesse beim deutschen Rekordmeister weiter die Nummer zwei hinter Manuel Neuer zu sein.
Denn von dessen Rückkehr in den Kasten des deutschen Rekordmeisters ist Ulreich überzeugt. "Ich kenne Manu sehr gut und weiß, dass er zu alter Stärke zurückkommen wird. Er wird Zeit brauchen in den nächsten Wochen, um diese schwere Verletzung auch ordentlich ausheilen zu lassen", machte der siebenmalige deutsche Meister den Bayern-Fans Hoffnungen.
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Quelle: SID

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