Thomas Tuchel - BVB-Ikone Roman Weidenfeller erhebt Vorwürfe gegen Bayern-Trainer: "Nicht kritikfähig"
Borussia Dortmunds ehemaliger Torhüter Roman Weidenfeller hat sich in der gegenwärtigen Debatte um Thomas Tuchel und dessen Umgang mit öffentlicher Kritik zu Wort gemeldet und Vorwürfe gegen den Bayern-Trainer erhoben. "Ich glaube, dass Thomas Tuchel nicht kritikfähig ist, dass er dafür nicht empfänglich ist und dass er da immer sehr sensibel reagiert", sagte er in der "Sky"-Sendung "Triple".
Tuchel reagiert auf TV-Zoff: "Spontan und authentisch"
Quelle: Perform
"Das hat man in Dortmund erlebt, wenn Spieler mal nicht seiner Meinung waren - wie Nuri Sahin, der natürlich auch das Spielverständnis hat und ihm auch eine andere Idee präsentiert hat", so Weidenfeller, der von 2015 bis 2017 zwei Jahre lang beim BVB von Tuchel trainiert wurde, weiter.
Der 43-Jährige spielte damit auf das DFB-Pokalfinale 2017 gegen Eintracht Frankfurt (2:1) an, als Tuchel Sahin im Vorfeld der Partie aus bisher unerfindlichen Gründen degradiert hatte.
"Das gab schon immer wieder Reibereien", ergänzte der 43-Jährige. Dies sei laut Weidenfeller auch der Fall gewesen, als der Verein ihm vorgeschlagen hatte, Mario Götze zu verpflichten, Tuchel aber unbedingt André Schürrle haben wollte.
Gegenwärtig sieht sich der Trainer des FC Bayern aufgrund seines Streits mit den TV-Experten Lothar Matthäus und Dietmar Hamann mit Kritik konfrontiert.
Der 50-Jährige hatte sich rund um das Gastspiel bei Borussia Dortmund (4:0) die beiden Ex-Profis nach deren öffentlicher Kritik an seiner Person vorgeknöpft und darüber hinaus nach der Partie ein TV-Interview mit "Sky" vorzeitig abgebrochen.
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Tuchel ätzt nach Bayern-Sieg gegen Hamann und Matthäus
Quelle: Perform
Weidenfeller kritisiert BVB: "Fehlt der letzte Biss"
"Ein Interview so schnell zu beenden, gehört sich in dem Moment nicht. Es sind ja alle erwachsen ...", urteilte Weidenfeller.
Auf sportlicher Ebene gab es aus Sicht der Münchner nach dem klaren 4:0-Sieg in Dortmund dagegen wenig zu beanstanden - ganz anders als beim BVB, den sich der Ex-Keeper nach dem Debakel im Topspiel vorknöpfte.
"Den Dortmundern fehlt der letzte Biss und die Aufmerksamkeit. Zudem ist der Respekt gegenüber den Bayern vielleicht zu groß", übte Weidenfeller deutliche Kritik an seinem Ex-Klub und führte weiter aus: "Ich wollte immer gewinnen, wenn ich auf dem Platz gegen Bayern stand. Und das habe ich auch ausgestrahlt."
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Quelle: Perform
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