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1. FC Heidenheim gewinnt Kellerduell zuhause gegen Holstein Kiel und tankt damit neue Hoffnung im Abstiegskampf
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Update 16/03/2025 um 20:26 GMT+1 Uhr
Heidenheim schöpft nach drei "Big Points" im Kellerduell mit Holstein Kiel neue Hoffnung im Abstiegskampf der Bundesliga. Das Team von Trainer Frank Schmidt setzte sich gegen die Störche 3:1 (1:0) durch und reichte die Rote Laterne an die Norddeutschen weiter. Die Stürmer Marvin Pieringer (33.) und Budu Siwsiwadse (47.) sowie Sirlord Conteh (90.+3) trafen für den bisherigen Tabellenletzten.
Heidenheim schlägt Kiel
Fotocredit: Imago
Joker Fiete Arp (58.) traf für Kiel per Freistoß zunächst die Latte, Phil Harres (87.) verkürzte spät. Holstein hat weiter drei Zähler Rückstand auf den VfL, der ebenfalls am Sonntag gegen Frankfurt verlor (1:3).
"Das fühlt sich sehr gut an, man hört's ja", sagte Heidenheims Trainer Schmidt bei "DAZN" inmitten ohrenbetäubenden Fanjubels und ergänzte: "Es war sehr emotional, aber wir haben uns den Druck nicht anmerken lassen. Meine Mannschaft hat leidenschaftlich gespielt, aber trotzdem den Kopf benutzt. Das war das Rezept."
Heidenheim, das keines der neun Ligaspiele zuvor gewonnen hatte, war zunächst tunlichst darauf bedacht, keine Fehler zu machen.
Das führte zu Kieler Überlegenheit, den ersten gefährlichen Schuss gab dann aber doch Adrian Beck (19.) für die Hausherren ab. Kurz darauf und nach einem feinen Konter übersah Kiels Torjäger Steven Skrzybski den einschussbereiten Shuto Machino (20.).
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Heidenheim im Kellerduell gegen Kiel
Fotocredit: Getty Images
Auch der FCH machte es zu umständlich, als Siwsiwadse für Pieringer auflegte, der an Torwart Timon Weiner scheiterte (27.). Immerhin: Heidenheim, das auf den erkrankten Paul Wanner verzichten musste, wurde offensiver - und das wurde sofort belohnt.
Pieringer zur Stelle für Heidenheim
Bayern-Leihgabe Frans Krätzig zirkelte eine Halbfeldflanke in den Strafraum, wo sich Pieringer gegen Marco Komenda durchsetzte und aus zwölf Metern einköpfte. Armin Gigovic (40.) hatte eine Halbchance auf den Ausgleich.
Vor dem 2:0 scheiterte Pieringer an Weiner, doch Heidenheim blieb dran und Siwsiwadse wuchtete die Kugel aus der Distanz ins Netz. Schmidt hatte es geahnt: Nach seinem Premierentor zuletzt gegen Hoffenheim (1:1) habe der Georgier im Training schon "alles, was ihm vor die Flinte gekommen ist, erlegt", sagte der Trainer.
Schwere Woche für Heidenheim
Siwsiwadses Lauf kommt genau zur rechten Zeit: Die nächsten Heidenheimer Gegner sind mit Wolfsburg, Leverkusen, Frankfurt, den Bayern und Stuttgart nur Teams aus den Top 10. Zum Auftakt wird Omar Traoré fehlen, der seine fünfte Gelbe Karte sah.
Kiel gab nicht auf. "Weiter, weiter, tief, tief!", rief Trainer Marcel Rapp und trieb seine Elf nach vorne. Kapitän Lewis Holtby bekam einen Zettel mit Anweisungen in die Hand, doch die brachten auch nach dem späten Anschluss durch Harres keine Wende.
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(SID)
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Kovac reagiert auf BVB-Pleite: "Spiel dürfen wir nicht verlieren"
Quelle: Perform
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