Bayer Leverkusen laut Rudi Völler enttäuscht wegen Jonathan Tah - Wechsel zum FC Bayern München 2025 ablösefrei?

DFB-Sportdirektor Rudi Völler hat bei "Sport1" Einblicke in die Verhandlungen zwischen dem FC Bayern München und Bayer Leverkusen um Jonathan Tah gegeben. "Es gab schon lange keine intensiven Gespräche mehr zu diesem Thema, das ist etwas ärgerlich", sagte der langjährige Manager der Werkself, der bei seinem Ex-Klub durchaus die Bereitschaft eines Verkaufs sieht. Dieser droht nun aber zu platzen.

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Quelle: Perform

"Es gab schon vor längerer Zeit eine Anfrage und auch ein Angebot, das Bayer Leverkusen logischerweise abgelehnt hat", verriett Völler, der immer noch gute Kontakte nach Leverkusen pflegt. Seitdem herrsche aber Stillstand in den Verhandlungen, was eine "enttäuschende Situation, insbesondere für Bayer Leverkusen" sei.
Der deutsche Meister sei schließlich ein Verein, der Spieler nicht ablösefrei gehen lassen könne. Genau dieses Szenario drohe nun aber, denn Tahs Vertrag läuft im Sommer 2025 aus.
Leverkusen hätte sich laut Völler "gerne geeinigt", um einen Verlust des Nationalspielers, der "eine unglaubliche Entwicklung vollzogen" habe und ein "enorm wichtiger Spieler für Leverkusen und die Nationalmannschaft" sei, ohne Gegenwert zu vermeiden.
Bayer-Geschäftsführer Simon Rolfes hatte sich nach dem Supercup-Triumph der Werkself gegen den VfB Stuttgart am Samstag bei "Sky" ebenfalls zur Zukunft des Innenverteidigers geäußert. "Im Leben kann man selten etwas ausschließen", so Rolfes.
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Jonathan Tah

Fotocredit: Getty Images

Rolfes optimistisch bei Tah

Der 42-Jährige gab sich außerdem zuversichtlich, was einen Verbleib des Führungsspielers angeht: "Es gibt nichts, was mich daran zweifeln lässt, dass Jona nicht bei uns bleibt. Das ist unser derzeitiger Stand. Es wird viel spekuliert, viele Spieler waren dabei schon im April oder Mai weg, die immer noch bei uns sind."
Dem FC Bayern bleibt noch bis zum 30. August Zeit, Tah an die Isar zu locken. Ob der am vergangenen Freitag getroffenen Aussagen von FCB-Sportvorstand Max Eberl aber ein eher unrealistisches Szenario. "Wenn nichts Außergewöhnliches mehr passiert, steht den Kader für die neue Saison", hatte dieser angekündigt.
Dass Tah gerne zum deutschen Rekordmeister wechseln würde, ist ein offenes Geheimnis. Diesen Wunsch soll er bereits bei den Bossen der Werkself hinterlegt haben. Berichten zufolge fordert Leverkusen rund 30 Millionen Euro für Tah, die Münchener sind bislang aber nicht bereit, diese Summe zu bezahlen.
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Quelle: Perform


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