Borussia Dortmund plant nach desaströser Bundesliga-Saison vor einem großen Umbruch - gut bezahlte Profis müssen gehen

Borussia Dortmund will wieder ins Viertelfinale der Champions League einziehen. In der Bundesliga laufen die Schwarz-Gelben trotz des Trainerwechsels von Nuri Sahin zu Niko Kovac den eigenen Zielen hinterher. Doch die Verantwortlichen haben schon die nächste Saison im Blick: Wohl oder übel werden mehrere hoch bezahlte Profis den Verein im Sommer verlassen müssen. Der BVB benötigt dringend Geld.

Borussia Dortmund verlor das Heimspiel gegen den FC Augsburg

Fotocredit: Getty Images

Niko Kovac schwor seine Mannschaft schon am Montag auf das knifflige Achtelfinal-Rückspiel in der Champions League beim OSC Lille (Mittwoch, 18:45 Uhr im Liveticker) ein, doch bei den Verantwortlichen von Borussia Dortmund hat längst die Zukunftsplanung begonnen.
Nach einer bisher desaströsen Bundesliga-Saison plant Sebastian Kehl einen größeren Umbruch, doch der wird nicht leicht.
Am Ende der Spielzeit laufen lediglich die Verträge der Ersatztorhüter Marcel Lotka und Silas Ostrzinski und der derzeit verletzten Leihspieler Daniel Svensson und Carney Chukwuemeka aus.
Kehl ist dennoch zum Handeln gezwungen. "Natürlich müssen wir uns diese Gedanken machen, wenn sich Dinge immer wiederholen. Am Ende gibt es Erkenntnisse, die wir aus dieser Saison ziehen. Dann werden wir versuchen, Ableitungen daraus zu treffen", sagte der Sportdirektor nach dem erneuten Rückschlag gegen Augsburg (0:1).

BVB benötigt dringend Geld für Umbau

Im Klartext: Der BVB will und muss einige gut bezahlte Profis loswerden. Zu den Kandidaten zählen Julian Brandt, Niklas Süle und Marcel Sabitzer, die die hohen Erwartungen nicht erfüllt haben.
Das Problem: Brandt und Süle haben ebenso wie die Verkaufskandidaten Gio Reyna und Salih Özcan noch einen Vertrag bis 2026, Sabitzer sogar bis 2027. Angesichts der aktuellen Leistungen dürfte es nicht leicht werden, Abnehmer zu finden.
Der BVB benötigt aber dringend Geld für den Umbau der Mannschaft, besonders dann, wenn die üppigen Champions-League-Einnahmen wegfallen sollten.

Hamann fordert: BVB soll fünf Spieler rauswerfen

Für den bisher wenig überzeugende Brasilianer Yan Couto greift zudem im Sommer die Kaufpflicht für über 20 Millionen Euro.
Zwar dürften die Dortmunder durch die Klub-WM rund 30 Millionen Euro sicher haben, doch ein Verkauf von Karim Adeyemi oder Jamie Gittens scheint nicht ausgeschlossen, um an frisches Geld zu kommen.
Für Ex-Nationalspieler Dietmar Hamann ist "ein Cut" unumgänglich. Der "Sky"-Experte würde gleich "fünf oder sechs Spieler rauswerfen". So weit ist Sebastian Kehl noch nicht. Doch eine interne Streichliste dürfte auch er zumindest im Kopf haben.
(SID)
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Quelle: Perform


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