Borussia Dortmund: Sommer-Flirt Rayan Cherki wieder heiß - Franzose als erster Neuzugang für Niko Kovac gehandelt

Ab Sonntag übernimmt Niko Kovac den Posten als Trainer bei Borussia Dortmund. Möglicherweise schenken ihm die Verantwortlichen um Sportdirektor Sebastian Kehl zum Antritt eine neue Offensivwaffe - mit Rayan Cherki steht ein Name im Raum, der im Sommer schon einmal heiß war, damals aber am Veto von Kovac-Vorgänger Nuri Sahin gescheitert sein soll. Nun hat der BVB Konkurrenz im Werben um Cherki.

Kovac neuer BVB-Coach: Ricken, Kehl und Kobel nehmen Stellung

Quelle: SID

Nach Informationen von "Sky" darf Angreifer Cherki seinen aktuellen Arbeitgeber Olympique Lyon für 22,5 Millionen Euro verlassen. Das habe er sich im Zuge seiner Vertragsverlängerung zusichern lassen.
Vor zwei Wochen hatte der BVB Offensivmann Donyell Malen für rund 25 Millionen Euro zu Aston Villa ziehen lassen - das Geld könnte nun reinvestiert werden, um die entstandene Kaderlücke wieder aufzufüllen.
Im Gespräch über möglichen Handlungsbedarf in der Winterpause äußerte sich Sportdirektor Kehl zuletzt schleierhaft. "Niko sieht den Kader sehr positiv. Natürlich diskutieren wir Möglichkeiten im Markt. Wir bleiben trotzdem ruhig und nutzen die nächsten Tage, um vielleicht etwas zu tun", wird der 44-Jährige von den "Ruhr Nachrichten" zitiert.
Man möchte sich in Dortmund ganz offensichtlich nicht in die Karten schauen lassen. "Es kann aber sein, dass wir gar nichts tun. Wir müssen komplett davon überzeugt sein", ergänzte Kehl im Gespräch über neues Personal.

Cherki: Kreativspieler mit feiner Technik

Es kommt also ganz darauf an, ob Kovac von Cherki komplett überzeugt ist. Dass der Flügelstürmer grundsätzlich auf dem Zettel des Champions-League-Finalisten von 2024 steht, war schon im Sommer zu vernehmen - damals war gar von einer mündlichen Einigung die Rede.
Vor der Saison entschied sich die Borussia in Abstimmung mit Trainer Sahin gegen eine Verpflichtung. Trotzdem: Das sportliche Profil des 21-Jährigen passt zum BVB. Cherki ist beidfüßig, flexibel im offensiven Zentrum oder auf dem Flügel einsetzbar, hat eine feine Technik und sucht gerne das Dribbling.
In 25 Pflichtspielen für seinen Jugendklub Lyon kommt der französische U21-Nationalspieler in dieser Spielzeit auf immerhin fünf Tore und acht Vorlagen.
Gerade wegen seiner überschaubaren Ausstiegsklausel muss der BVB für einen Transfer nun allerdings wohl noch mehr Überzeugungsarbeit leisten als noch im Sommer.

BVB muss sich gegen Bayern und Leverkusen durchsetzen

Neben einigen Vereinen aus Europa steht Cherki auch beim FC Bayern und Bayer Leverkusen auf dem Zettel. Für Kehl und den BVB gilt es nun also, Überzeugungsarbeit zu leisten - vorausgesetzt Kovac sieht im talentierten Franzosen mehr, als es Vorgänger Sahin im Sommer getan hat.
Eurosport-Einschätzung: Cherki würde Borussia Dortmund etwas geben, was das Team in der Vergangenheit immer wieder stark gemacht hat: Kreativität. Sollte Trainer Kovac es schaffen, diesen fußballerischen Ideenreichtum in geregelte Bahnen zu lenken, könnte der 21-Jährige eine echte Waffe im BVB-Angriff werden - das Interesse der Konkurrenz spricht im Übrigen für sich.
Durch die abgemachte Ausstiegsklausel hat Olympique Lyon keine Möglichkeit, die Ablösesumme am Verhandlungstisch in die Höhe zu katapultieren. Auch das ist durchaus reizvoll für die Dortmunder. Cherki gibt dem BVB die Möglichkeit, die Malen-Lücke verhältnismäßig preiswert zu schließen und einen Spieler zu holen, dessen maximales Potenzial noch lange nicht erreicht sein dürfte.
Wechsel-Wahrscheinlichkeit: 50%
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Duell mit Real oder Bayern: Guardiola schiebt Favoritenrolle weiter

Quelle: Perform


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