Bundesliga: SC Freiburg dominiert nach der Pause, Vincenzo Grifo mit Doppelpack - 1. FC Heidenheim verliert erneut

Der SC Freiburg hat den starken Saisonstart unter seinem neuen Trainer Julian Schuster endgültig perfekt gemacht und sich vorerst in der oberen Tabellenregion der Fußball-Bundesliga festgesetzt. Mit dem 3:0 (0:0) beim 1. FC Heidenheim gelang den Breisgauern bereits der dritte Sieg im vierten Saisonspiel - damit liegen sie in der Tabelle nur drei Punkte hinter dem FC Bayern München.

Vincenzo Grifo trifft doppelt

Fotocredit: Getty Images

Mit einem Lächeln im Gesicht herzte Julian Schuster seine Spieler auf der Ersatzbank, zumindest eine leise Freude über den nahezu perfekten Saisonstart war auch dem Trainer des SC Freiburg anzumerken.
3:0 (0:0) beim 1. FC Heidenheim, drei Siege in vier Spielen, ein Platz in den Spitzenrängen der Fußball-Bundesliga - der Auftakt in die erste Spielzeit nach dem Abgang von Trainerlegende Christian Streich hätte für die Breisgauer wohl nicht viel besser laufen können.
"Wir sind sehr glücklich", sagte Doppeltorschütze Vincenzo Grifo nach dem Spiel bei Sky: "Wir haben einen sehr guten Start erwischt und können zufrieden sein."
Gerade in Heidenheim wisse man immer, "was auf einen zukommt", betonte der Offensivspieler: "Diesen Spagat zu finden, zwischen gutem Fußball und diesem Kampf ist wichtig."

Doan sehenswert - Grifo trifft doppelt

Ritsu Doan (54.) und Grifo (59., 65.) hatten am Samstag innerhalb von nur elf Minuten und nach einer deutlichen Leistungssteigerung in der zweiten Halbzeit die Treffer für den SCF erzielt.
Der Europapokal-Neuling aus Heidenheim hielt derweil nur vor der Pause mit. "Was wir nach dem 0:1 gemacht haben, ist mir ein Rätsel", sagte Trainer Frank Schmidt, "das kenne ich so von meiner Mannschaft nicht."
In einer ruhigen Anfangsphase war Freiburg die aktivere Mannschaft gewesen, Heidenheim überließ den Gästen den Ball und konzentrierte sich lieber aufs Verteidigen.
So kam der SCF offensiv kaum zu gefährlichen Abschlüssen, stattdessen hatte Mathias Honsak (19.) für Heidenheim die erste gute Chance des Spiels. Sein Abschluss von der Strafraumkante ging jedoch knapp über das Tor.

Kein Durchkommen für Heidenheim

Freiburg war auch danach durchaus bemüht, Lücken in der Hintermannschaft der Gastgeber zu finden. Jedoch fand die SC-Offensive um den Ex-Heidenheimer Eren Dinkci, der erstmals in der Freiburger Startelf stand, kein Durchkommen gegen den stabilen Defensivblock der Heidenheimer.
Weil aber auch dessen lange Bälle in die Spitze meist am Freiburger Strafraum versandeten, war das 0:0 zur Pause die logische Folge.
In der zweiten Halbzeit dauerte es dann gerade einmal vier Minuten bis zur ersten Großchance. Dinkci (49.) schob den Ball freistehend am Tor vorbei, Doan machte es wenig später deutlich besser: Von der Strafraumkante schlenzte der Japaner den Ball traumhaft direkt an den linken Innenpfosten, von wo der Ball ins Tor prallte.
Der Treffer spielte Freiburg komplett in die Karten. Heidenheim musste seinen Defensivblock etwas lösen, um mehr ins Risiko gehen zu können. Die dadurch entstehenden Räume wusste der SC zu nutzen, vor allem in Person von Grifo.
(SID)

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Quelle: Perform


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