Didi Hamann warnt FC Bayern vor schneller Verlängerung mit Joshua Kimmich: "Man darf sich nicht blenden lassen"

Nach dem Champions-League-Duell mit Bayer 04 Leverkusen am Mittwoch hatte Joshua Kimmich den Ball der Vertragsverlängerungs-Thematik noch an den FC Bayern zurückgespielt. Schon am Donnerstag berichtete "Sky" dann von einer Einigung zwischen Kimmich und dem Rekordmeister. Für Experte Didi Hamann geht das alles zu schnell: "Wegen eines Spiels darf man sich nicht blenden lassen", so der 51-Jährige.

Kimmich über Vertragspoker: "Der Ball liegt nicht bei mir"

Quelle: SID

Die Posse um die Vertragsverlängerung mit dem 97-fachen Nationalspieler ist ein Dauerthema an der Säbener Straße. Kimmich habe zunächst ein unterschriftsreifes Angebot vorliegen gehabt, das die Bayern Ende Februar dann aber zurückzogen.
Nun soll der Vertragspoker - einmal mehr - auf der Zielgeraden sein. Nach Informationen von "Sky" hätten sich Spieler und Verein geeinigt, der FC Bayern will den finalen Vertrag bis Freitag aufgesetzt haben.
Angesichts der unklaren Situation am Mittwochabend gab es die Einigung durchaus im Eilverfahren - genau davor hat Didi Hamann nun in seiner "Sky"-Kolumne gewarnt.
"Ich sehe da jetzt nach dem Leverkusen-Spiel keinen großen Bedarf, etwas an der Entscheidung zu ändern. Die Bayern haben das Angebot zurückgezogen. Dafür werden sie sicherlich ihre Gründe gehabt haben", betonte der ehemalige Bayern-Profi.

Leistung gegen Leverkusen kein Gradmesser

Gerade nach der starken Leistung des 30-Jährigen gegen Bayer 04 Leverkusen waren die Vertragsverhandlungen wieder in den Fokus gerückt.
Aus Sicht des Champions-League-Siegers von 2005 dürfe man die Performance beim klaren 3:0-Erfolg allerdings nicht überbewerten.
"Das war sehr gut – aber auch gegen einen Gegner, der nicht auf seinem Niveau agierte", ordnete Hamann ein.
Trotz der Bedenken des Experten dürfte der Kontrakt des Führungsspielers in sehr naher Zukunft verlängert werden. Nach Informationen der "Sport Bild" unterzeichnet Kimmich noch in dieser Woche einen Vertrag bis 2029.
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Quelle: Perform


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