FC Bayern kriegt neue Konkurrenz bei Dani Olmo: Atlético will spanischem EM-Helden angeblich holen - das ist der Stand

Spätestens mit seinen starken Auftritten für die spanische Nationalmannschaft bei der Europameisterschaft 2024 in Deutschland hat sich Dani Olmo bei vielen Top-Klubs in den Fokus gespielt. Nachdem der FC Bayern München und Manchester City immer wieder mit dem Mittelfeldmann von RB Leipzig in Verbindung gebracht wurden, soll nun auch Atlético Madrid an dem 26-jährigen Shooting-Star dran sein.

Dani Olmo gilt als Top-Kandidat für einen Wechsel in diesem Sommer

Fotocredit: Getty Images

Mit einer in seinem Vertrag in Leipzig festgeschriebenen Ablösesumme von 60 Millionen Euro wäre er verglichen mit den Mondpreisen, die in den vergangenen Jahren auf dem Transfermark Normalität geworden sind, fast schon ein Schnäppchen.
Allerdings ist Eile geboten, denn die Ausstiegsklausel läuft am 20. Juli aus, wie Olmo selbst bestätigte.
Aber obwohl das Interesse an dem RB-Leistungsträger verbrieft ist, scheint sich ein Wechsel zu verkomplizieren. Noch am Sonntag hatte es Berichte aus Italien gegeben, wonach City zwei Tage nach dem EM-Finale eine Übereinkunft mit dem Spieler erzielt hätte.
Einen Tag nach dieser angeblichen Deadline scheint ein schneller Transfer zum englischen Meister nicht absehbar und das aus zwei Gründen.

City von De Bruyne aufgehalten

Erstens sollen die Skyblues durch die unklare Zukunft von Regisseur Kevin De Bruyne in ihren Planungen eingeschränkt zu sein. Der Abschied steht laut Fußball-Experte Pete Sharland von Eurosport in London zwar spätestens im kommenden Sommer bevor, momentan blockiert er aber noch Olmos Startplatz.
Zweitens bemüht sich mit Atlético Madrid ein anderer Top-Klub aus dem Heimatland des Spaniers um eine Verpflichtung des 26-Jährigen. Wie die "Bild" berichtet, soll Olmo von den Avancen von Cheftrainer Diego Simeone beeindruckt sein, der ihn in der Mannschaft dem Vernehmen nach zum absoluten Schlüsselspieler machen will.
Beim FC Bayern soll der Spanier dagegen nur Plan B sein für den Fall, das ein Deal mit Paris Saint-Germain bei Xavi Simons scheitert, wie ebenfalls die "Bild" meldet.
Während also die Bemühungen um Olmo bei City offenkundig noch an De Bruyne hängen und der FC Bayern die Situation mehr zu beobachten scheint, als aktiv zu werden, können die Madrilenen sich voll auf Olmo konzentriert.

Wie geduldig bleibt Olmo?

Zumindest für jetzt befindet man sich daher wohl im Vorteil. Ob es deswegen aber auch zu einem Wechsel vor dem Auslaufen der Ausstiegsklausel kommt, ist nicht klar.
Schließlich dürfte Olmo daran interessiert sein, seine Bezüge bei seinem nächsten Arbeitgeber zu maximieren. Da Konkurrenz bekanntlich das Geschäft belebt, dürfte der Spanier sich durchaus geduldig zeigen und darauf hoffen, dass aus Manchester und/oder München noch Angebote eingehen.
Ein Szenario, das auch bei RB Leipzig für Freude sorgen dürfte, denn auch bei der Verkaufssumme dürfte der Preis mit zunehmender Dauer des Transferpokers nur in die Höhe gehen.
Nicht umsonst erklärt England-Kenner Sharland über die finanziellen Möglichkeiten von Manchester City: "Ich glaube nicht, dass die Ausstiegsklausel für City einen großen Unterschied macht. Wenn sie Olmo wollen, sind zehn bis 20 Millionen Euro mehr nichts, das sie daran hindert."
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Quelle: Perform


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