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FC Bayern München gegen Bayer 04 Leverkusen: Meister stoppt im Top-Duell der Bundesliga FCB-Siegesserie
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Update 28/09/2024 um 22:18 GMT+2 Uhr
Der FC Bayern München hat gegen Bayer 04 Leverkusen seine Siegesserie der letzten Wochen nicht fortsetzen können. Gegen den amtierenden Meister musste sich der Rekordmeister im Topspiel des 5. Spieltags der Bundesliga mit einem 1:1 (1:1) begnügen, bleibt aber Tabellenführer. Die Führung der Gäste aus dem Rheinland durch Robert Andrich (31.) glich Aleksandar Pavlovic (39.) für den FC Bayern aus.
Spektakel bleibt aus: Bayer-Bollwerk hält Bayerns Torlawine auf
Quelle: SID
Double-Gewinner Bayer Leverkusen hat die Torlawine des FC Bayern gestoppt und den Münchnern nach vier Siegen in vier Spielen die ersten Punkte der Saison abgeknöpft. Mit einer wenig inspirierenden, aber taktisch ausgefeilten und sehr gut umgesetzten Defensivleistung trotzte die Mannschaft von Trainer Xabi Alonso dem Rekordmeister ein 1:1 (1:1) ab.
Leverkusen ging durch Robert Andrich etwas überraschend in Führung (31.), die bisweilen ratlos wirkenden Gastgeber glichen durch ein Traumtor von Aleksandar Pavlovic aus (39.). Die Münchner mussten in ihrem ersten Härtetest dieser Spielzeit erkennen, dass der Meister und Pokalsieger eine andere Qualität hat als die bisherigen Gegner - auch wenn die Werkself sehr abwartend und passiv auftrat.
Bayer echter Härtetest für FC Bayern
Die Zauberfüße Jamal Musiala und Florian Wirtz vollführten keine Kunststücke, die Mittelstürmer Harry Kane und Victor Boniface waren abgemeldet. Das Spitzenspiel zwischen dem FC Bayern und Bayer Leverkusen hielt auch deshalb bei Weitem nicht, lange nicht, was es zuvor versprochen hatte. Remis endete ein doch eher fades Gipfeltreffen zwischen einem bisweilen ratlosen Rekordmeister und Double-Gewinner, der die Münchner Torlawine mit einer ausgefeilten und sehr gut umgesetzten Defensivleistung rüde zum Halten brachte.
Hinten erst mal dicht zu machen, war freilich ganz nach dem Geschmack von Granit Xhaka. "Wenn man jedes Spiel drei Tore bekommt, reicht es nicht", sagte er bei "Sky" und betonte zugleich mit einem zufriedenen Lächeln. "Das war defensiv eine sehr, sehr, sehr gute Leistung. Dass wir mit dem Ball mehr machen können, wissen wir alle, aber wenn einer vorher gesagt hätte, dass wir einen Punkt mitnehmen, dann hätten wir das unterschrieben."
Leverkusen ging durch Robert Andrich etwas überraschend in Führung (31.), die eingebremsten Gastgeber glichen durch ein Traumtor von Aleksandar Pavlovic aus (39.). Die Münchner mussten in ihrem ersten Härtetest dieser Spielzeit erkennen, dass der Meister und Pokalsieger eine andere Qualität hat als die bisherigen Gegner. Auch wenn die Werkself sehr abwartend und passiv auftrat: Die Mannschaft von Xabi Alonso ließ den Münchnern kaum Raum zur Entfaltung. Kane, der nach 86 Minuten angeschlagen vom Feld humpelte, kam erstmals seit drei Jahren zu keinem Torschuss in einem Pflichtspiel.
Bayern "hätte mehr verdient gehabt"
"Wir hätten mehr verdient gehabt", behauptete Münchens Kapitän Manuel Neuer dennoch tapfer. "Wir waren die klar bessere Mannschaft, wir waren drückend, wir hatten mehr Chancen, hätten den Sieg verdient gehabt." Sportvorstand Max Eberl sah nicht viel anders, "am Ende hat die letzte Kleinigkeit gefehlt", konstatierte er, betonte aber auch: "Die Art und Weise", wie die Münchner Mannschaft aufgetreten sei, "war schon sehr beeindruckend."
Die Bayern dominierten das Spiel mit ihrem hohen Pressing und konsequenter Rückwärtsverteidigung, die Annäherung an das Leverkusener Tor aber fiel ihnen schwer. Bayer verknappte den Raum extrem und flocht vor seinem Strafraum ein engmaschiges Netz, in dem sich die Münchner regelmäßig verfingen - wenn sie ihm überhaupt nahe kamen. Oft passten sie den Ball weit vor dem Strafraum hin und her, es fehlte ein zündender Gedanke.
Traumtore auf beiden Seiten
Die zunächst beste Gelegenheit der Bayern ergab sich fast zwangsläufig aus einer Standardsituation: Michael Olise setzte einen Freistoß auf das Tornetz (22.). Ehe das Spiel dann endgültig einzuschlafen drohte, ging plötzlich Leverkusen in Führung. Nach einer von Pavlovic verschuldeten Ecke traf der fast an der Strafraumgrenze lauernde Andrich den Ball perfekt, sein Schuss rauschte an allen Beinen vorbei ins lange Eck - es war Bayers siebtes Tor nach einem ruhenden Ball.
Es bedurfte eines Sonntagsschusses am Samstagabend, um die Bayern zurück ins Spiel zu bringen und gleich nach der Pause hätte Serge Gnabry dem Spiel eine Wende geben können: Nach Vorlage von Kane, der ansonsten wie Boniface weitgehend abgemeldet war, traf er im Fallen erst den Pfosten und per Nachschuss die Latte (48.). Auch Olise stand noch einmal günstig, scheiterte mit seinem Schuss aus spitzem Winkel aber an Lukas Hradecky, der nur sehr wenig zu tun bekam - seinen emsig verteidigenden Vorderleuten sei Dank.
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(mit SID)
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