FC Bayern München empfängt Bayer Leverkusen zum Topspiel: Vincent Kompany hält an aggressiver Spielweise fest
VonThomas Gaber
Publiziert 28/09/2024 um 20:13 GMT+2 Uhr
In der letzten Saison war Bayer Leverkusen das Maß der Dinge in der Bundesliga. Am Samstag kommt es in München zum Duell zwischen Meister und Herausforderer FC Bayern. Dessen Trainer Vincent Kompany will den Spieß umdrehen und sich nicht am Gegner orientieren. "Bayern muss immer dominant sein, in jeder Phase des Spiels", sagt der Belgier. Einen Vergleich mit Xabi Alonso lehnt Kompany ab.
Vorfreude? Kompany lässt Respekt vor Leverkusen durchklingen
Quelle: Perform
Mit "beeindruckenden Auftritten" (Sportdirektor Christoph Freund) hat sich der FC Bayern München für das Topspiel gegen Bayer Leverkusen (Sa., 18:30 Uhr im Liveticker) früh in der Saison in eine gute Ausgangsposition gebracht.
Vier Spiele, vier Siege, 14:3 Tore - der Ligastart hätte kaum besser verlaufen können. Doch jetzt kommt mit Bayer die Mannschaft nach München, die über einen langen Zeitraum die positiven Schlagzeilen im deutschen Klubfußball bestimmte.
"Ganz klar: Leverkusen war in den letzten zwölf Monaten die beste deutsche Mannschaft", sagte Bayern-Trainer Vincent Kompany auf der Pressekonferenz am Freitag.
Den Vergleich mit dem Meister scheut der Belgier nicht - im Gegenteil. "Ich würde am liebsten jede Woche gegen so starke Gegner spielen", so der Coach: "Wir haben die Gelegenheit, uns zu beweisen - gegen ein Team, das Herausragendes geleistet hat."
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Top-Spiel gegen FC Bayern: Hält Leverkusens Serie?
Quelle: Perform
Vincent Kompany hält an Spielweise der Bayern fest
Unabhängig von der hohen Qualität des Gegners will Kompany an seiner Herangehensweise allerdings nichts ändern.
Forsches Gegenpressing, Tempo und Spielkontrolle - all das, was den FC Bayern in der noch jungen Saison bislang auszeichnet, soll auch am Samstag auf den Platz gebracht werden.
"Die Einstellung unserer Mannschaft muss immer sein, ihr Spiel durchzudrücken. Und wenn es eine Mannschaft gibt, die uns daran hindert, dann Hut ab", sagte er.
Vergleich mit Alonso ist Kompany "vollkommen egal"
Auf ein Trainerduell mit Xabi Alonso, den die Bayern gerne als Nachfolger für Thomas Tuchel verpflichtet hätten, lässt sich Kompany nicht ein.
Auf die Frage, ob er am Samstag beweisen wolle, dass er der bessere Coach sei, lachte der Belgier lauthals auf. "Nein, überhaupt nicht", entgegnete er und ergänzte: "Meine Motivation ist: Leverkusen war Meister, sie kommen in die Allianz Arena, wir sind Tabellenführer und haben die Möglichkeit, etwas zu machen für unsere Fans."
Vergleiche mit anderen Trainern interessieren Kompany per se nicht. "In diesem Geschäft ist es normal, dass es immer Kandidaten gibt", sagte er, "und es sieht immer so aus, dass es große Egos gibt. Das ist mir alles vollkommen egal. Ich arbeite einfach sehr, sehr hart. Das reicht mir, alles andere ist für mich total unwichtig."
Angesichts von drei Punkten Vorsprung auf den Titelverteidiger könnte sich der FC Bayern am Samstag schon ein bisschen absetzen. Während der zuletzt angeschlagene Mathys Tel wieder fit ist, steht hinter dem Einsatz von Manuel Neuer noch ein Fragezeichen.
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