FC Bayern München: Ralf Rangnick spricht über "schlaflose Nacht" nach FCB-Offerte - WM 2026 als oberste Priorität für ÖFB-Coach
Publiziert 05/05/2025 um 16:36 GMT+2 Uhr
Österreichs Nationaltrainer Ralf Rangnick lehnte im Sommer 2024 ein lukratives Angebot des FC Bayern München ab - und spricht nun im Gespräch mit der Schweizer Zeitung "Blick" offen über die Hintergründe dieser Entscheidung. Besonders bemerkenswert: Der 66-Jährige gesteht, dass ihm die Offerte des deutschen Rekordmeisters regelrecht den Schlaf geraubt habe.
Österreichs Nationaltrainer Ralf Rangnick
Fotocredit: SID
"Ich hatte bei diesem Thema eine schlaflose Nacht", so Rangnick im Interview. Der Schwabe hätte beim FC Bayern angeblich einen Dreijahresvertrag mit einem kolportierten Gesamtgehalt von rund 30 Millionen Euro unterschreiben können - ein Vielfaches seines Salärs beim österreichischen Fußballbund.
Dennoch entschied er sich bewusst gegen den Rekordmeister - und für seine Mission mit der Nationalmannschaft von rot-weiß-rot.
"Ich hätte da wegen der EM-Endrunde mit Österreich zweieinhalb Monate ein Doppelmandat gehabt. Das geht nicht", betonte Rangnick.
Er führte weiter aus: "Seit 28 Jahren ist Österreich bei keiner WM-Endrunde mehr dabei gewesen. Dieses Ziel möchte ich mit der neu entstandenen Dynamik und Euphorie noch erreichen."
Rangnicks Priorität lautet Weltmeisterschaft 2026
Die Begeisterung sei greifbar: Das erste WM-Qualifikationsspiel gegen Rumänien sei innerhalb weniger Tage ausverkauft gewesen, betonte der einstige Schalke- und ManUnited-Coach.
Rangnick beschreibt das Nationalteam mittlerweile als verschworene Einheit, die nicht wie eine lose Auswahl, sondern eher wie eine Klubmannschaft funktioniere. In der Kabine hängt das selbstgewählte Motto "MANNSCHAFFTALLES" - ein Wortspiel, das den Teamgeist und das Vertrauen in den gemeinsamen Weg symbolisieren soll.
"Die Natur, der Schnee, das Essen - und der Schmäh der Leute", zählt Rangnick als persönliche Österreich-Highlights auf.
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Quelle: Perform
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