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FC Bayern München: Rekordmeister kann nächsten Samstag Meister werden - wichtiges Zeichen "nach innen und außen"
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Publiziert 21/04/2025 um 11:18 GMT+2 Uhr
Nach dem bitteren Aus in der Champions League können der FC Bayern München trotzdem versöhnliche Ostern feiern. Der Rekordmeister fegte Heidenheim weg, der Konkurrent aus Leverkusen patzte erneut. Die Bayern können somit am Samstag deutscher Meister werden. Nach der Enttäuschung gegen Inter Mailand ist die Meister(vor)freude bei den Bayern eingekehrt, aber dieses Jahr ist es trotzdem anders.
Kompany: "Gutes Ende einer schwierigen Woche"
Quelle: Perform
Thomas Müller entspannte beim Tennis-Turnier in München, Joshua Kimmich und Harry Kane genossen die zwei freien Tage mit ihren Familien in vollen Zügen: Nach dem bitteren Aus in der Champions League war bei den Stars des FC Bayern an Ostern die (Fußball-)Welt wieder halbwegs in Ordnung.
Erst sorgte der deutsche Rekordmeister mit einem meisterlichen 4:0 (3:0) beim 1. FC Heidenheim selbst für eine gelungene Reaktion auf den Frust von Mailand, dann verstärkte Bayer Leverkusen die Münchner Osterfreude mit einem 1:1 beim FC St. Pauli. Schon am Samstag (15:30 Uhr im Liveticker) könnten sich die Bayern mit einem Sieg gegen den FSV Mainz 05 den Titel zurückholen, sollte der Verfolger zeitgleich nicht gegen den FC Augsburg gewinnen.
Dabei war schon vor Leverkusens Ausrutscher die Freude bei den Bayern groß gewesen. Torjäger Kane, der immer noch sehnsüchtig auf den ersten Titel seiner beeindruckenden Karriere wartet, sprach von einem "perfekten Tag".
Und sogar Chefkritiker Kimmich war "stolz und glücklich". Es sei wichtig gewesen, betonte der bayerische Ersatzkapitän, "dass wir nach innen an uns selbst, aber auch nach außen ein Zeichen gesetzt haben. Es war ein ganz wichtiger Schritt."
Meistertitel als versöhnlicher Abschluss?
War am Mittwoch bei Inter der große Traum vom "Titel dahoam" jäh geplatzt und die Enttäuschung noch riesig gewesen, spürte man auf der Ostalb die Erleichterung deutlich. "Die Reaktion hat gezeigt, dass die Mannschaft etwas gewinnen will. Wir sind wieder einen Schritt näher an der Meisterschaft dran", sagte Sportvorstand Max Eberl.
Die 34. deutsche Meisterschaft wäre immerhin ein versöhnliches Ende einer Saison, in der Kimmich immer wieder diverse Probleme angemahnt hatte. Aber nun hatte er "das Gefühl, dass wir gefestigt sind. Er sei in den letzten zehn Jahren "leider neunmal frühzeitig aus der Champions League rausgeflogen". Und oft sei es so gewesen, "dass wir irgendwie wieder bei Null starten mussten, dass wir angefangen haben, uns selbst zu hinterfragen". Aber dieses Mal, so der DFB-Kapitän, habe man "eine andere Basis miteinander, gerade innerhalb der Kabine".
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Kompany kontert Kritik an Kim: "Keiner wird isoliert"
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"Guter Abschluss einer schwierigen Woche"
Deshalb habe er auch vor dem "entscheidenden Moment" beim unbequemen FCH, der die Bayern im Vorjahr noch mit 3:2 düpiert hatte, "keine Bedenken gehabt, weil das Vertrauen in die Mannschaft schon sehr groß ist". So kamen in Heidenheim nie Zweifel auf. Kane mit seinem 60. (!) Treffer im 60. Bundesligaspiel (13.), Konrad Laimer (19.), Kingsley Coman (36.) und Kimmich (56.) höchstpersönlich sorgten für klare Verhältnisse. Entsprechend sprach auch Trainer Vincent Kompany von einer "kompletten Leistung" und einem "guten Abschluss einer schwierigen Woche".
Für Kompany gab es sogar ein Extra-Lob von Kimmich. Es sei natürlich dessen Aufgabe, "uns zu kritisieren oder uns zu loben, zu ermutigen, was auch immer. Aber gerade in der Öffentlichkeitsarbeit macht er das sehr geschickt, sehr schlau und hält dann sehr viel von uns weg, sodass wir uns auf uns und unsere Leistung konzentrieren können", sagte der Mittelfeldchef der Bayern anerkennend. Schon gegen Mainz könnte sich Kompany nun vorzeitig zum Meistertrainer krönen.
Kaderplannung in vollem Gange
Und so nebenbei plant Eberl noch die Zukunft des deutschen Rekordmeisters. Einige wichtige Weichen (Musiala, Kimmich, Neuer, Müller) sind in die ein oder andere Richtung schon gestellt, weitere (Sané, Dier, Wirtz) sollen folgen.
Konkret wurde Eberl aber einmal mehr nicht: "Wir machen uns Gedanken. Wir haben einen Kader, der stark genug ist. Den versuchen wir zu ergänzen und punktuell anzupassen." Dann klappt es vielleicht auch mal wieder in der Königsklasse.
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(SID)
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