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FC Bayern - Neu-Trainer Vincent Kompany packt's an: Trainingsauftakt in München mit vielen Fragezeichen
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Update 15/07/2024 um 15:12 GMT+2 Uhr
Vincent Kompany startete am Montag hochmotiviert den Trainingsbetrieb beim FC Bayern München. Der neue Coach will den deutschen Rekordmeister nach einer verkorksten letzten Saison zurück in die Erfolgspur führen. Dabei helfen sollen Neuzugänge wie João Palhinha, Michael Olise und Hiroki Ito. Andere große Namen sollen noch kommen. Darunter auch nach wie vor Jonathan Tah von Doublesieger Leverkusen.
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Quelle: Perform
Vincent Kompany konnte es nicht erwarten. Schon am Freitag stand der neue Trainer des FC Bayern auf dem Platz und beobachtete aufmerksam die Übungen einer kleinen Gruppe um Aleksandar Pavlovic, Serge Gnabry und Eric Dier. Am Montag folgte dann der offizielle Start einer schwierigen Mission für den 38-Jährigen. An der Säbener Straße standen die obligatorischen Leistungstests an.
Kompany hat keine Zeit zu verlieren. Nach einer titellosen und völlig verkorksten Saison soll der junge und wenig erfahrene Coach den Rekordmeister wieder in die Spur bringen.
Es ist eine riesige Herausforderung für den Belgier, an der zuletzt Thomas Tuchel, aber auch Julian Nagelsmann gescheitert waren.
Doch der frühere Weltklasseverteidiger sprüht vor Tatendrang. "Ich bin motiviert. Mein Lifestyle ist die Arbeit, die ich liebe. Ich bin all-in", hatte Kompany schon bei seiner Vorstellung forsch gesagt.
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Genug zu tun ist bei den angeschlagenen Münchnern allemal. Zusammen mit Sportvorstand Max Eberl und Sportdirektor Christoph Freund bastelt Kompany nach den millionenschweren Verpflichtungen von João Palhinha, Michael Olise und Hiroki Ito weiter an der dringend benötigten Runderneuerung des Luxus-Kaders.
Kompany hat dabei klare Erwartungen an seine Stars. "Ich möchte, dass die Spieler mutig sind, aber auch meine Natur übertragen und sagen: Wir sind aggressiv. Das sind die beiden Dinge, die meinen Charakter geprägt haben", sagte Kompany, der in Brüssel aufwuchs. Er wolle "richtige Gewinner" sehen.
Und seine Ziele bei den erfolgsverwöhnten Münchnern? Das sei "einfach", erklärte der langjährige Kapitän von Manchester City: "Ich versuche, jedes Spiel zu gewinnen, das muss immer vorne stehen." Im Fokus steht beim FC Bayern das "Finale dahoam 2.0" am 31. Mai 2025. Dies mache die Champions League "natürlich wichtiger", sagte Kompany, "aber wir erreichen das nicht, weil wir darüber reden, sondern, weil wir dafür hart arbeiten".
Kompany soll neuen Schwung bringen
Die Münchner Vereinsspitze, die über drei Monate verzweifelt einen passenden Trainer suchte, hat Kompany, verheiratet, drei Kinder, damit überzeugt. Man habe "jetzt die Chance", sagte Eberl, "ein paar Dinge zurechtzurücken und wieder eine Einheit zu werden".
Diesen Eindruck vermittelten die Bayern über Jahre nicht mehr. Mit Kompany soll es nun einen neuen Anlauf geben. "Wir stehen zusammen", versprach Eberl bereits, "wir wollen zusammen erfolgreich sein, wir werden auch durch ein Tal gehen und die Geschlossenheit haben, unseren Trainer unterstützen." Ob das auch bei den Granden Uli Hoeneß und Karl-Heinz Rummenigge angekommen ist?
Übertrainer Pep Guardiola ist auf jeden Fall von seinem ehemaligen Schützling überzeugt. Er habe "die allerhöchste Meinung" von Kompanys Arbeit, "von seiner Persönlichkeit, seinem Wissen über das Spiel, wie er mit den Medien umgeht - ganz viele Dinge".
Tah und Simons sollen noch kommen
Für die Bayern ist es aber dennoch ein gewisses Wagnis, den jungen Coach gleich auf seiner dritten Station als Cheftrainer nach dem RSC Anderlecht und dem FC Burnley in die Verantwortung zu nehmen. Zumal es beim Rekordmeister viele Strömungen gibt. Kompany muss deshalb viele Probleme moderieren und steht vor schwierigen Entscheidungen.
So basteln die Bayern noch an den Verpflichtungen des bisherigen Leverkusener Abwehrchefs Jonathan Tah und von Xavi Simons, der in der vergangenen Saison in Leipzig spielte, aber Paris St. Germain gehört. Und so lautet die große Frage: Wer muss bzw. soll gehen, damit überhaupt Geld und Platz für die neuen Stars da ist?
Gerüchte gab es zuletzt um Joshua Kimmich (FC Barcelona), Matthijs de Ligt (Manchester United), Kingsley Coman (PSG), Alphonso Davies (Real Madrid), Serge Gnabry, Min-Jae Kim (Inter Mailand) und Leon Goretzka (Juventus Turin). Problem: Alle haben noch gültige Verträge und beziehen teils horrend hohe Gehälter.
Er habe "klare Ideen", sagte Kompany bereits, aber es komme ohnehin nicht "auf die besten Spieler an, sondern auf das beste Team".
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(SID)
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Quelle: Perform
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