FC Bayern: Oliver Kahn spricht über seine Zeit als Vorstandsvorsitzender der Münchener: "Sehr politisch"

Oliver Kahn bedauert seine Zeit als Vorstandschef des FC Bayern keineswegs. "Ich wollte diese Verantwortung übernehmen und habe das sehr gerne gemacht", erklärte der langjährige Profi der Münchener im Interview mit der deutschen Ausgabe von "Sports Illustrated". Es sei für ihn "eine innere Verpflichtung gewesen, jenem Klub etwas zurückzugeben, für den ich 14 Jahre lang gespielt habe".

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Quelle: Eurosport

Von 1994 bis zu seinem Karriereende 2008 hatte Kahn zwischen den Pfosten des deutschen Rekordmeisters gestanden. Er wurde unter anderem acht Mal Deutscher Meister und gewann 2001 auch die Champions League mit den Bayern.
Im Juli 2021 trat der ehemalige Keeper die Nachfolge von Karl-Heinz Rummenigge als Vorstandschef des FC Bayern an. Doch bereits im Mai 2023 wurde Kahn von Jan-Christian Dreesen abgelöst.
Der 55-Jährige strebte einige Neuerungen an und gab im Nachhinein zu: "Es ist in einer Welt wie in München sehr schwierig, notwendige Veränderungen anzustoßen und auch mal neue Wege zu gehen." Kahn zeigte sich aber weiterhin überzeugt, "dass die Stellschrauben, an denen wir gedreht haben, absolut die richtigen für den FC Bayern waren".
Beim deutschen Rekordmeister sei es "sehr politisch, und die Kräfte wirken aus unterschiedlichen Richtungen. Das in den Griff zu bekommen ist die größte Herausforderung."
Die Aufgabe, "die wirtschaftlichen, die sportlichen und die sportpolitischen Aspekte eines Weltklubs zusammenzubringen", sei jedoch genau sein Traum gewesen. In seiner aktiven Zeit absolvierte Kahn 632 Pflichtspiele für den FC Bayern.
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Quelle: Perform


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