FC Bayern - Thomas Müller verabschiedet sich mit Liebesbekundung und Beerdigungswitz: Ein brillanter Bajazzo sagt "Servus!"
Thomas Müller absolvierte am Samstagabend sein letztes Bundesliga-Heimspiel für den FC Bayern. Im Anschluss an den 2:0-Sieg gegen Borussia Mönchengladbach machte der Ur-Bayer, der den Münchnern über 25 Jahre lang treugeblieben war, das, was er neben dem Fußball stets am besten beherrscht hatte: Müller unterhielt die Menschen - und erzählte zum Abschied passenderweise einen Witz.
Jubiläum zum Abschied: Müller feiert neuen Meilenstein
Quelle: Perform
Es wurde getanzt, gebierduscht, gelacht. Feuerwerk, Konfetti. Die Meisterschale ist nach einem Jahr Absenz zurück in München. Dort, wo sie dem bayrischen Selbstverständnis nach hingehört.
Dort, wo sie Thomas Müller, der die Bayern nach 25 Jahren Vereinszugehörigkeit verlässt, an diesem 10. Mai 2025 zum 13. und letzten Mal in seiner Karriere in den Himmel reckte. "Ich bin sehr glücklich darüber, dass wir diese Schale wieder hier haben", brüllte er ins Mikrofon, ehe er zu seiner Abschiedsrede ansetzte.
"Für viele Menschen, auch für mich, ist das ein schwieriger Moment", sagte er: "Diese Wertschätzung, die ihr mir alle gegeben habt, ist einmalig. Müller bedankte sich bei den Menschen, "die Radio Müller über all die Jahre ertragen haben". Immerhin sei es nicht immer einfach mit ihm.
Er blicke "positiv in die Zukunft", sagte der 35-Jährige, der noch ein paar mahnende Worte an seine Erben richtete: "Reißt Euch den Arsch auf, das ist was Größeres, als Ihr es Euch jetzt vorstellen könnt!"
Müllers prallgefüllte Titel-Vitrine
Keine Träne, kaum Wehmut, nur Positivität. Thomas Müller machte nach dem glanzlosen 2:0-Sieg über Mönchengladbach das, was er über all die Jahre neben dem Fußball am besten gemacht hatte: Menschen unterhalten.
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Thomas Müller und Leon Goretzka feiern die Meisterschaft
Fotocredit: Getty Images
Müller, der bajuwarische Bajazzo, der Spaßmacher, der auch ernste Töne anstimmen konnte. Derjenige, der den Finger in die metaphorische Wunde legte, wenn es einmal nicht lief. Meistens lief es aber. Bei ihm, bei seinem Herzensklub. Neben den besagten Meistertiteln, stehen zwei Champions-League-Trophäen und sechs DFB-Pokale in Müllers Vitrine.
Als das Weißbier-getränkte Meistershirt beinahe schon getrocknet war, schnappte Müller sich das Mikrofon ein weiteres Mal. Um noch einen Witz zu erzählen. Natürlich. Er habe nach einem Witz für Abschiede gesucht, allerdings nichts gefunden. Stattdessen habe ihm ein Scherz mit Beerdigungskontext gefallen.
Müller erzählt Beerdigungswitz
"Seht es mir nach, Humor ist ja sehr individuell", leitete er ein: "Der Vater liegt im Sterben, die drei Kinder stehen am Bett. Auf einmal duftet es nach seinem Lieblingskuchen, den die Mutter zubereitet. Da schickt der Vater den Sohn: 'Bringt mir bitte noch ein Stück von meinem Lieblingskuchen. Das wäre mein letzter Wunsch.' Kommt der Sohn ohne Kuchen zurück. Fragt der Vater: 'Was ist meinem Kuchen?' Sagt der Sohn: 'Die Mama hat gesagt, der ist erst für nach der Beerdigung.'"
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Thomas Müller wird den FC Bayern verlassen - zum Abschied erzählte er einen Witz
Fotocredit: Getty Images
Typisch Müller eben. Keine Träne, kaum Wehmut, dafür schwarzer Humor. "Ich bin nicht traurig, ich freue mich auf das, was kommt - auch wenn es nicht halb so schön sein wird. Ich liebe euch alle! Macht’s as guad, Servus!"
Müller liebt sie alle - und sie alle lieben ihn. Auf ewig.
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Alonso schwelgt in Erinnerung: "Das war unser Traumjahr"
Quelle: Perform
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