FC Bayern zwischen den Duellen mit Inter Mailand im Bundesliga-Klassiker gegen den BVB gefordert: So plant Vincent Kompany gegen Borussia Dortmund

Der FC Bayern München steht vor den wichtigsten Tagen der bisherigen Saison. Ehe die Mannschaft von Vincent Kompany im Viertelfinal-Rückspiel der Champions League bei Inter Mailand auf die Wende hofft, müssen die Münchner im Bundesliga-Spitzenspiel gegen Borussia Dortmund ran. Kompany, normalerweise Geheimniskrämer, ließ sich diesmal immerhin ein wenig in die Karten schauen.

Der FC Bayern muss in Mailand ein 1:2 aufholen

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Zwölf Minuten waren bei der Pressekonferenz des FC Bayern ins Land gegangen, ehe Trainer Vincent Kompany sich mit der ersten Frage zu Thomas Müller konfrontiert sah.
Die scherzhafte Anmerkung des Bayern-Coaches: "Ich habe gedacht, es sind vernünftige Leute hier, die mit mir über das Spiel sprechen wollen."
Kompany und sein Vorsatz, das Brennglas lieber aufs gesamte Team und eben nicht auf einzelne Spieler zu richten, wird regelmäßig konterkariert. In puncto Müller und dessen Chancen auf einen Startelf-Einsatz im Bundesliga-Spitzenspiel gegen Borussia Dortmund (Sa., 18:30 Uhr im Liveticker) ließ sich der Belgier nicht in die Karten schauen.
Dass Müller am vergangenen Dienstag im Viertelfinal-Hinspiel der Champions League gegen Inter Mailand (1:2) zum zwischenzeitlichen 1:1 getroffen hatte, sei "ein schöner Moment gewesen". Generell habe der Routinier nach seiner Einwechslung einen "großen Einfluss" aufs Spiel gehabt.

Großes Lob für Sané: "Hat uns viel geholfen"

Ob das für einen Platz in der ersten Elf reicht oder ob wieder eine eher unkonventionelle Alternative à la Raphael Guerreiro für den verletzten Jamal Musiala (Muskelbündelriss) von Beginn an ran darf, ließ er jedoch offen.
Ungewöhnlich mitteilungsfreudig präsentierte sich der Belgier hingegen, als die Rolle von Leroy Sané thematisiert wurde.
Es sei "ein gutes Zeichen, wenn ein Spieler so oft von Anfang an spielt wie Leroy zuletzt", erklärte Kompany und schob nach: "Er ist einer der Spieler, die uns viel geholfen haben. Ich habe keine Zweifel, dass er das weiter für uns bringt."
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Harry Kane (l.) feiert mit Leroy Sané

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Bei Sané, dem von Bayern offenbar ein neues Vertragsangebot unterbreitet wurde, machte Kompany auch in Sachen Startelfprognose eine Ausnahme: "Ich habe gesagt, dass ich nichts zur Aufstellung sage, aber Leroy hat seine Rolle für uns gespielt."
Mit Blick auf die kommenden Tage, die eben nicht nur den Liga-Kracher, sondern vor allem das Rückspiel gegen Inter in Mailand (Mi., 21:00 Uhr im Liveticker) für die Bayern bereithalten und dementsprechend gewissermaßen über den weiteren Verlauf der Saison entscheiden, sagte Kompany: "Wir sind in einer Phase, in der jede Minute wichtig ist. Man kann nicht richtig entscheiden, was die größte Priorität hat. Weil einfach alles Priorität hat."

Kompany: "nicht viele gedanken machen"

Der FCB-Coach weiter: "Das hast das Körperliche und das Mentale. Um gegen Mailand mit gutem Gefühl ins Spiel zu gehen, gehört ein Sieg gegen Dortmund dazu."
Hinsichtlich seines Personals bieten sich aufgrund der hinlänglich bekannten Verletzungsmisere im Duell mit den Schwarz-Gelben nicht allzu viele Rotationsoptionen.
"Wenn man 15 Spieler mit Bundesliga-Erfahrung zur Verfügung hat, dann werden die Kopfschmerzen weniger. Eben weil man sich nicht so viele Gedanken machen muss", sagte Kompany und spielte darauf an, dass sich die Mannschaft nahezu von selbst aufstellt.
Während Sané bereits Gewissheit hat, steht hinter Müllers Einsatz hingegen noch ein großes Fragezeichen.  
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SotipptderBoss: FC Bayern besiegt BVB im deutschen Clásico

Quelle: Eurosport


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