Florian Wirtz wechselt zu FC Liverpool – Michael Reschke erklärt Hintergründe der Entscheidung gegen den FC Bayern München
Publiziert 28/05/2025 um 23:23 GMT+2 Uhr
Florian Wirtz hat sich gegen den FC Bayern München entschieden – und für einen Wechsel zum FC Liverpool in die Premier League - so übereinstimmende Berichte. Insider Michael Reschke, der einst als Technischer Direktor von Bayer 04 Leverkusen zum FC Bayern ging, hat nun im Interview mit "ran" seine Einschätzung zum für viele überraschenden Schritt des umworbenen Nationalspielers gegeben.
Florian Wirtz entschied sich gegen die "Roten" und für die "Reds"
Fotocredit: Getty Images
Der aktuell vereinslose 67-Jährige kann Wirtz’ Entscheidung aus mehreren Perspektiven gut nachvollziehen und erläuterte: "Fakt ist, Florian schätzt die Herausforderung in der Premier League. Bei allem Respekt für die Bundesliga, aber die englische Liga ist die beste der Welt. Florian ist außergewöhnlich leistungsorientiert und will Titel gewinnen, und ganz gewiss mehrfach die Champions League."
Auch LFC-Coach Arne Slot habe in den Überlegungen eine Rolle gespielt, meint Reschke: "Liverpool ist zudem sehr emotional und eben auch mit einem Toptrainer. Laut ihm habe Wirtz gleich "mehrere interessante Angebote" vorliegen gehabt, es sei "weniger eine Entscheidung gegen die Bayern, sondern für Liverpool" gewesen: "Am Ende sind bei solchen Transfers Kleinigkeiten ausschlaggebend."
Reschke fand zudem einen positiven Aspekt an dem bevorstehenden Transfer des besten Bundesliga-Spielers der Saison 2025/26 – aus Sicht anderer deutscher Vereine: "Wenn er sich für den FC Bayern entschieden hätte, wäre die Deutsche Meisterschaft über Jahre hinweg entschieden gewesen. Daher blicke ich mit einem weinenden und einem lachenden Auge darauf. Jetzt gibt es zumindest eine kleine Chance für Dortmund, Leverkusen und Co."
Geeinigt haben sich Leverkusen und Liverpool jedoch nicht. Laut deutschen Medienberichten könnte Bayer 150 Millionen Euro fordern, Liverpool wolle laut Berichten aus England jedoch nicht mehr als umgerechnet 135 Millionen Euro auf den Tisch legen.
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