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Hoffenheim macht zweimal Rückstand beim VfL Wolfsburg wett und ist dem Klassenerhalt ganz nahe - Ilzer-Team beweist Moral
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Update 09/05/2025 um 22:45 GMT+2 Uhr
Die TSG Hoffenheim hat ihren Matchball vergeben, steht aber kurz vor dem Klassenerhalt in der Bundesliga. Beim VfL Wolfsburg kam das Team von Trainer Christian Ilzer nicht über ein 2:2 (1:1) hinaus, bei einem Sieg wäre der Ligaverbleib einen Spieltag vor Schluss perfekt gewesen. Trotzdem könnten die Kraichgauer, die mit 32 Punkten vorerst auf Rang 14 sprangen, noch am Samstag auf der Couch feiern.
Marius Bülter rettet der TSG Hoffenheim einen Punkt in Wolfsburg
Fotocredit: Getty Images
"Es ist okay. Rechnerisch ist es noch nicht geschafft. Wir schauen trotzdem, was Heidenheim macht. Wir hätten gerne gewonnen und das Ding klargemacht. Den Punkt nehmen wir mit. Es ist besser, als wenn wir wieder in der Nachspielzeit die Niederlage kriegen", sagte Hoffenheims Anton Stach bei "DAZN".
Pavel Kaderabek (34.) und Marius Bülter (84.) trafen für die Hoffenheimer, Wolfsburg jubelte nach einem Eigentor von TSG-Profi Leo Östigaard (1.) und über den Treffer von Jonas Wind (81.).
Hoffenheims Rettung wäre trotz des Remis sicher, wenn am Samstag (15:30 Uhr) der 1. FC Heidenheim, der Relegationsplatz 16 belegt, nicht bei Union Berlin gewinnen sollte. Bei derzeit sechs Punkten Vorsprung und einem neun Treffer besseren Torverhältnis gegenüber Heidenheim hat die TSG ohnehin sehr gute Karten.
In der Volkswagen Arena hatte sich Ilzers Team gleich nach 19 Sekunden übertölpeln lassen. Bülter verlor bei einem Dribbling den Ball gegen Patrick Wimmer, der Österreicher fand im Strafraum Mohamed Amoura, dessen flache Hereingabe Östigaard unglücklich ins eigene Tor lenkte. Den Schock des frühen Rückstandes schüttelte die TSG jedoch schnell ab.
Hoffenheim nach frühem Schock besser im Spiel
Bazoumana Toure (11.) zog aus 20 Metern ab, seinen von Konstantinos Koulierakis abgefälschten Schuss entschärfte VfL-Torwart Kamil Grabara mit Bravour.
In dieser Phase entwickelte sich ein ausgeglichenes Spiel, in dem sich beide Teams gegenseitig Räume gaben. Wolfsburgs Wimmer (16.) zwang Nationaltorwart Oliver Baumann per Flachschuss zu einer starken Parade.
In der zweiten Hälfte des ersten Durchgangs steigerte sich die TSG, machte mehr Druck. Zunächst wehrte Grabara noch einen Freistoß von Tom Bischof (33.) aus rund 19 Metern gut ab, ehe Kaderabek zuschlug. Nach Flanke von Bülter drosch der Tscheche den Ball am zweiten Pfosten wuchtig ins Netz.
Bülter sichert Hoffenheim einen Punkt
Nach der Pause starten beide Teams mit viel Schwung. Nach einem Konter blockte die VfL-Abwehr zunächst einen Versuch von Anton Stach, den Abpraller schoss Bischof knapp vorbei. Stach (70.) hatte wieder die Führung auf dem Fuß, doch Wolfsburgs Verteidiger Denis Vavro blockte in höchster Not.
In der Schlussphase wurde es noch einmal turbulent: Zuerst traf Wind, dann sicherte Bülter den Gästen doch noch das Unentschieden.
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(SID)
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Quelle: Perform
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