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Bundesliga: Holstein Kiel unterliegt FC St. Pauli im Abstiegskrimi und hat kaum noch Chancen auf Klassenerhalt
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Update 12/04/2025 um 17:59 GMT+2 Uhr
Big Points gegen den Abstieg: Dank Max Geschwili hat der FC St. Pauli das Kellerduell bei Holstein Kiel gewonnen und sich damit im Kampf um den Klassenerhalt viel Luft verschafft. Die Kiezkicker rangen Kiel am Samstagnachmittag beim verdienten 2:1 (1:1) nieder, Geschwili (90.+2.) sorgte bei den mitgereisten Fans für Partystimmung. Zuvor hatte auch Danel Sinani (34.) für die Gäste getroffen.
Holstein Kiel taumelt dem Abstieg entgegen
Fotocredit: Imago
Torwart Thomas Dähne vergrub sein Gesicht in seinem Trikot, Finn Porath sackte nach dem bitteren Last-Minute-K.o. in sich zusammen und ließ den Kopf hängen.
Während die Spieler des FC St. Pauli und ihr Trainer Alexander Blessin nach dem 2:1 (1:1) im Kellerduell bei Holstein Kiel wild jubelten und fast schon den Klassenerhalt sicher haben, herrschte bei den Störchen Tristesse. Der Abstieg an der Waterkant rückt immer, immer näher.
"Das ist brutal hart, brutal enttäuschend", sagte Holsteins Sport-Geschäftsführer Carsten Wehlmann im "Sky"-Interview.
"Trotz alledem geht es weiter, wir werden jetzt nicht aufgeben. Aber: Wenn wir dieses Spiel nicht gewinnen können, dürfen wir es zumindest nicht verlieren." Er forderte: "Daraus müssen wir noch gestählter hervorgehen."
Bernhardssons schönes Tor reicht Kiel nicht
St. Pauli feierte dank eines späten Eigentors von Max Geschwill (90.+2.). Zuvor hatte auch Danel Sinani (34.) für die Gäste getroffen, das Tor von Alexander Bernhardsson (21.) zur zwischenzeitlichen Führung war für Kiel zu wenig.
Der Abstieg zurück in die Zweitklassigkeit ist kaum noch zu verhindern: Der Tabellenletzte ist seit sechs Heimspielen ohne Sieg, im Zeitalter der Drei-Punkte-Regel sind alle Bundesligisten, die nach 29 Spieltagen maximal 18 Punkte auf dem Konto hatten, auch abgestiegen.
Kiel stach nach ruhigem Beginn fast aus dem Nichts zu, nachdem sich St. Paulis Defensive einen unnötigen Fehlpass geleistet hatte. So konnte Armin Gigovic in der Mitte zu Bernhardsson weiterleiten, der Schwede schlenzte den Ball von der Strafraumgrenze sehenswert ins Tor.
St. Pauli fügt Kiel späten Nackenschlag zu
Doch die Freude währte nicht lange, Kiels Torwart Thomas Dähne konnte eine Flanke nicht klären - und so glich Sinani aus kurzer Distanz aus. Die Hausherren reklamierten vergeblich ein vermeintliches Foul von St. Paulis Stürmer Oladapo Afolayan an ihrem Keeper.
Danach war Kiel aber plötzlich da. Wille, Leidenschaft und Agressivität kehrten in die Mannschaft zurück. Zwar passte sich das Niveau der Partie insgesamt dem Tabellenstand der beiden Mannschaften an, aber das Spiel lebte von seiner Intensität und seiner Spannung. Beide Teams lauerten, keiner wollte den womöglich alles entscheidenden Fehler machen.
Und so wurden die ohnehin schon rar gesäten Torchancen mit zunehmender Spieldauer noch seltener, Afolayan versuchte es für St. Pauli einmal aus der Distanz (59.). Das war es auch schon - bis zur späten Entscheidung.
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(SID)
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Quelle: Perform
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