FC Bayern München: Wende im Poker um Joshua Kimmich soll sich anbahnen - neue Vertragsgespräche statt Abschied
VonNiklas Bien
Update 28/08/2024 um 13:34 GMT+2 Uhr
Die Gerüchte um einen möglichen Abschied von Joshua Kimmich vom FC Bayern - entweder schon in diesem Sommer gegen eine Ablöse oder 2025 nach Ablauf seines Vertrags - hielten sich lange Zeit hartnäckig. Nach Informationen der "SportBild" wagt Sportvorstand Max Eberl nun aber doch den Versuch, Kimmichs Vertrag zu verlängern. Dafür müsste der Führungsspieler aber wohl finanzielle Einbußen hinnehmen.
Kompany wird deutlich: "Erwarten von jedem beste Leistungen"
Quelle: Perform
Neu-Bayern-Trainer Vincent Kompany setzt voll auf Joshua Kimmich - und das auf seiner Lieblingsposition in der defensiven Mittelfeldzentrale und nicht wie zuletzt unter Thomas Tuchel als rechter Verteidiger.
Und genau diese wichtige Rolle soll Eberl nun auf den Plan rufen, Vertragsverhandlungen mit dem 29-Jährigen wieder aufzunehmen.
Ein Knackpunkt: Kimmichs Gehalt. Aktuell soll der 91-fache Nationalspieler 15 Millionen Euro kassieren - mit Bonuszahlungen kann die Summe sogar auf 20 Millionen Euro steigen. Zu viel für die Bayern, die das Salär in einem neuen Vertrag mit Kimmich angeblich senken wollen.
Überzeugen will Eberl seinen Leader mit einer noch größeren Rolle in der Mannschaft. Kimmich soll der klare Anführer im Bayern-Mittelfeld werden und sich durch die Verpflichtung von Staubsauger Joao Palhinha auch offensiv freier entfalten dürfen.
"Generell kann man immer vernünftig miteinander reden. Da stehen, glaube ich, bei jedem alle Türen offen", hatte Kimmich in der Vergangenheit gesagt. Gut möglich also, dass die beinahe schon getrennten Parteien doch noch einmal zusammenfinden.
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