FC Bayern München: Kingsley Coman wechselt nicht zu Al-Hilal - das sind die Gründe für seinen Verbleib in München
VonNiklas Bien
Publiziert 02/09/2024 um 11:58 GMT+2 Uhr
Bis zum letzten Moment der Transferperiode war nicht klar, wie es für Kingsley Coman weitergehen würde. Noch am Freitag schloss Manager Max Eberl auf der Pressekonferenz Abgänge nicht aus - Coman wurde in den vergangenen Wochen mit einem Wechel zu Al-Hilal in Verbindung gebracht. Am Ende bleibt der Franzose aber Spieler des FC Bayern. Laut der "Münchner Abendzeitung" hat das vor allem zwei Gründe.
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Quelle: Perform
In der 59. Minute am Sonntag war es soweit: In der Allianz Arena krönte sich nicht nur Thomas Müller zum ewigen Rekordspieler des FC Bayern, sondern es betrat auch ein Mann den Platz, den nur Tage zuvor wohl die wenigsten noch einmal im Trikot des Rekordmeisters erwartet hatten.
Kingsley Coman übernahm auf der Außenbahn für Mathys Tel. Dabei hatten sich die Wechselgerüchte um den 28-Jährigen hartnäckig in den Medien gehalten. Bayern sei mit Al-Hilal einig gewesen, einzig die Zusage des Spielers würde fehlen.
Und eben diese Zustimmung des Franzosen fehlte bis zum Schluss. Wie die "Münchener Abendzeitung" berichtet, hat die Wechsel-Absage des achtfachen deutschen Meisters zwei konkrete Gründe.
Zum einen sei Coman weiterhin davon überzeugt, sich beim Rekordmeister in den Fokus zurückspielen zu können. In seinen mittlerweile neun Jahren im Verein hätte der Franzose häufiger erlebt, wie Aussortierte wieder zurück auf den Platz kamen.
München besser für das Familienleben
Von der Rolle des Aussortierten ist Coman indes weit entfernt - von der des unangefochtenen Stammspielers allerdings auch.
Das zweite Argument gegen einen Wechsel ist familiärer Natur. Seine Lebensgefährtin brachte vor kurzem ihr zweites gemeinsames Kind zur Welt, zudem hat Coman schon zwei Kinder mit seiner vorherigen Partnerin. Dem Familienleben würde das eingespielte Leben in München guttun - gerade mit dem frischen Nachwuchs.
Fakt ist: Coman wird mindestens bis zum Winter in München spielen. Gerade angesichts der gewohnten Dreifachbelastung mit der aufgestockten Champions League wird der Flügelstürmer wohl auch auf seine Einsatzzeiten kommen - ob als Stammspieler oder wie am Sonntag als Joker.
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