BVB: Ralf Rangnick als Sportdirektor bei Borussia Dortmund im Gespräch - Teamchef noch bis 2026 an den ÖFB gebunden

Bei Borussia Dortmund dürfte spätestens im Sommer einiges hinterfragt werden. Als Tabellenelfter nach 26 Spieltagen droht der BVB zum ersten Mal seit 2016 die Champions League zu verpassen - wenn es ganz übel läuft, sogar das internationale Geschäft. Nach Informationen der "Bild" könnte Ralf Rangnick die Borussia ab Sommer wieder auf Kurs bringen - nicht als Trainer, sondern als Sportdirektor.

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Quelle: Perform

BVB-Boss Hans-Joachim Watzke und Sport-Geschäftsführer Lars Ricken hatten in der Vergangenheit bereits Kontakt zum aktuellen Teamchef der österreichischen Nationalmannschaft.
Bei einem Treffen in Salzburg im vergangenen Januar tauschten sich die Dortmunder Verantwortlichen mit Rangnick über Marcel Sabitzer und potenzielle Neuzugänge aus, holten sich die Expertise des 66-Jährigen ein.
Rangnick selbst ist noch bis 2026 vertraglich an den österreichischen Verband gebunden, soll aber zunehmend unzufrieden mit dem Status quo sein - bereits im Herbst soll ein Rücktritt im Raum gestanden haben.
Wie die "Bild" aus dem Umfeld des ehemaligen Interimstrainers von Manchester United erfahren haben will, sei Rangnick demnach offen für einen Wechsel nach Dortmund.

Rangnick als Sportdirektor beim BVB denkbar

In Kombination mit der Tatsache, dass Veränderungen bei einem Verpassen des internationalen Geschäfts beim BVB unumgänglich sein dürften, ergibt die Personalie Rangnick durchaus Sinn.
Laut der "Bild" sollen Möglichkeit der Zusammenarbeit bereits besprochen worden sein. Mit Blick auf das aktuelle Personal scheint ein Engagement als Sportdirektor am realistischsten - eine Verpflichtung Rangnicks wäre also gleichbedeutend mit einer Freistellung von Sebastian Kehl.
Ob und wie heiß eine Rangnick-Verpflichtung beim BVB im Sommer wirklich wird, ist zum aktuellen Zeitpunkt Spekulation. Dass die Expertise des ehemaligen Leipzig-Sportdirektors dem kriselnden Riesen weiterhelfen könnte, dürften allerdings die wenigsten anzweifeln.
Mit Österreich verpasste Rangnick zuletzt in der Nations League den Aufstieg in Liga A (1:1 und 0:2 gegen Serbien).
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Quelle: Perform


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