Zugunsten von EM-Held Xavi Simons: RB Leipzig bricht Forsberg-Vesprechen

RB Leipzig wollte die Rückennummer "10" nicht mehr vergeben - zu Ehren seines früheren Superstars Emil Forsberg, der im Winter zu den New York Red Bulls abgewandert war. Diese Abmachung bricht der Bundesligist nun offenbar schon wieder: Die "Roten Bullen" sollen Leihspieler Xavi Simons mit der besonderen Rückennummer gelockt haben, noch eine Saison zu bleiben.

Emil Forsberg

Fotocredit: Getty Images

Die Rückennummer "10" hat bei RB Leipzig Kultstatus erreicht. Wer sie getragen hat: Emil Forsberg, der Spielmacher. Nach acht Jahren verließ er Leipzig im Winter und schloss sich den New York Red Bulls an.
Zum besonderen Dank an Forsberg hatte RB damals kommuniziert, die Rückennummer nicht mehr vergeben zu wollen.
Doch schon ein halbes Jahr später ist dieses Versprechen schon wieder gebrochen. Leipzig nutzte die Nummer "10" als Lockmittel, um Xavi Simons weiterhin von einer Leihe zu überzeugen.
Das gelang, Leipzig hielt den niederländischen Nationalspieler für ein weiteres Jahr. Verkündet wurde der Deal mit einem riesigen, aufblasbaren RB-Trikot mit Xavis Namen und der neuen Rückennummer, das auf dem Augustplatz stand.

Forsberg hat Weitergabe der Rückennummer wohl zugestimmt

Simons bekommt also künftig die frühere Rückennummer Forsbergs. Dieser soll einer Weitervergabe übrigens zugestimmt haben.
"Diesen Weg, für den Xavi sinnbildlich steht, nämlich junge Top-Talente zu entwickeln, den wollen wir weiter bestreiten", das sagte der neue Sport-Geschäftsführer Marcel Schäfer.
Xavi Simons steht noch bis 2027 bei Paris Saint-Germain unter Vertrag. Mehrere Verein sollen am 21-Jährigen interessiert gewesen sein, auch der FC Bayern.
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Quelle: Perform


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