Reiner Calmund weint um verstorbenen Trainer und Freund Christoph Daum - stolz auf Daums Versöhnung mit Uli Hoeneß

Nach dem Tod von Christoph Daum hat Reiner Calmund in der Sendung "Doppelpass" bei "Sport 1" seinen Emotionen freien Lauf gelassen. Der langjährige Weggefährte Daums war am Telefon zugeschaltet und brach während des Telefonats in Tränen aus. "Ich bin tieftraurig, obwohl mit diesem Ende zu rechnen war", sagte Calmund. Zuletzt seien die beiden noch gemeinsam im Urlaub gewesen.

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Quelle: Perform

"Wir haben ganz zum Schluss auch noch eine Kreuzfahrt über zwei Wochen gemacht – da ist er richtig aufgeblüht. Wir wären am Ende vielleicht besser an Bord geblieben", so der 75-Jährige.
"Ich war stolz, dass noch die Versöhnung mit Uli Hoeneß gelungen ist, die ich so ein bisschen angeleiert habe. Das hat dem Christoph und auch seiner Frau sehr, sehr viel bedeutet", fügte er hinzu.
Daum war in der 90er Jahren immer wieder mit dem Bayern-Boss aneinander geraten, beide galten als "Erzfeinde" im Bundesligakosmos.
2022 machte die Trainer-Legende öffentlich, dass er an Lungenkrebs erkrankt sei. Am 24. August 2024 unterlag Daum seiner Krankheit.
In Leverkusen waren Calmund und Daum langjährige Weggefährten. Während Daums Zeit als Cheftrainer bei der Werkself von 1996 bis 2000 war Calmund als Geschäftsführer des Klubs aktiv.
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Rainer Calmund (l.) und Christoph Daum im Jahr 2016

Fotocredit: Getty Images

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