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SC Freiburg fertigt Werder Bremen ab - Sildillias Fallrückzieher-Tor und Traum-Freistoß von Grifo leiten Kantersieg ein
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Update 22/02/2025 um 00:38 GMT+1 Uhr
Der SC Freiburg hat seine Siegesserie in der Bundesliga fortgesetzt. Das Team von Trainer Julian Schuster fertigte zum Auftakt des 23. Spieltags den SV Werder Bremen mit 5:0 (2:0) ab und springt damit vorübergehend auf Champions-League-Platz vier. Kiliann Sildillia brachte die Hausherren per Fallrückzieher in Front (15.). Vincenzo Grifo (33./57.) und Ritsu Doan (76./90.+2) besorgten den Endstand.
Werner ernüchtert nach Klatsche: "Wurden auseinandergenommen"
Quelle: Perform
Zwei Traumtore im Königsklassen-Stil und jede Menge Offensivpower haben die Hoffnung des SC Freiburg auf seine Premiere in der Champions League geschürt.
Die Breisgauer zerlegten Werder Bremen zum Auftakt des 23. Bundesliga-Spieltags mit 5:0 (2:0). Es war der vierte Sieg in Folge für den Sportclub, der auf den vierten Platz kletterte.
Kiliann Sildillia per Fallrückzieher (15.) und Vincenzo Grifo mit einem direkt verwandelten Freistoß (33.) trafen spektakulär für die Freiburger, Grifo schnürte in der 57. Minute seinen Doppelpack. Ritsu Doan (76./90.+2) schraubte das Ergebnis in die Höhe. Mit 39 Punkten hat der SC vorerst RB Leipzig überholt.
Die Bremer (30 Zähler) haben 2025 nur eines ihrer acht Ligaspiele gewonnen. In Freiburg konnte Neuzugang André Silva einen Handelfmeter gegen "Elfmeter-Killer" Noah Atubolu nicht verwerten (39.).
Sildillia macht's in Klaus-Fischer-Manier
Werder-Trainer Ole Werner hatte sich dafür entschieden, Mittelstürmer Marvin Ducksch auf die Bank zu setzen. "Er hat es gut und professionell aufgenommen", kommentierte Werner kurz vor dem Anpfiff bei "DAZN" seine Maßnahme. SC-Sportvorstand Jochen Saier dämpfte mit Blick auf die mögliche Europacup-Teilnahme etwas die Erwartungen: "Wir sind ambitioniert und wollen eine gute Saison spielen."
Vor 34.700 Zuschauern im ausverkauften Freiburger Stadion bemühten sich beide Teams in der Anfangsphase, offensive Akzente zu setzen. Richtig gefährlich wurde es aber vor keinem der beiden Tore. Das änderte sich nach einer Viertelstunde auf sehenswerte Art und Weise. Im Anschluss an eine Ecke von Grifo traf der Franzose Sildillia in Klaus-Fischer-Manier.
Danach verwalteten die Freiburger erst einmal die Führung. Die Gastgeber lauerten auf Fehler der Bremer. Die Hanseaten, bei denen Kapitän Marco Friedl und Milos Veljkovic fehlten, kamen im Spiel nach vorne nicht über Ansätze hinaus. Es fehlte die Durchschlagkraft, nur Ecken sorgten für ein wenig Gefahr.
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Kiliann Sildillia (SC Freiburg) trifft per Fallrückzieher
Fotocredit: Imago
Grifo trifft traumhaft - Atubolu hält Elfer
Ganz anders auf der Gegenseite: Grifo, der zuletzt drei Elfmeter in Folge verschossen hatte, schlenzte einen Freistoß von der Strafraumgrenze sehenswert an der Mauer vorbei ins Tor.
Werder hätte schnell wieder ins Spiel finden können. Schiedsrichter Max Burda (Berlin) erkannte nach Videostudium das Handspiel Sildillias. Atubolu parierte den Strafstoß Silvas aber stark - es war der vierte gehaltener Elfmeter des SC-Torhüters in Folge.
Im zweiten Durchgang legte Grifo nach, eine Packung für Werder deutete sich an. Nach einer Stunde kam Ducksch, Grifo ging in der 71. Minute unter großem Applaus. Der umworbene Japaner Doan machte endgültig alles klar.
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(SID)
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Quelle: Perform
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